Remchingen
Remchingen -  02.06.2026
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Rutronik Racing aus Remchingen punktet im Chaos von Monza

Remchingen. Das Remchinger Motorsportteam Rutronik Racing hat in der GT World Challenge Europe powered by AWS Endurance Cup in Monza mit dem Lamborghini Temerario GT3 den siebten Platz belegt. Es war ein besonderes Wochenende für das Team, das bei der zweiten Station der diesjährigen Rennserie erstmals mit dem Lamborghini Temerario GT3 gestartet war. Zudem setzte der Rennstall einen Porsche 911 GT3 R im Bronze-Cup ein.

Der Lamborghini des Rutronik-Racing-Teams in Monza.
Der Lamborghini des Rutronik-Racing-Teams in Monza. Foto: Gruppe C Photography

Nach schwierigem Qualifying startete der Lamborghini von Position 32 aus. Bereits in der ersten Kurve kam es zu einem Massenunfall, mehrere Siegfavoriten schieden aus. Luca Engstler von Rutronik Racing umsteuerte das Chaos. Nach der Neutralisierung entwickelte sich ein chaotisches Rennen auf dem Highspeedkurs, bei dem der Temerario GT3 mit Startnummer 96 mehrfach getroffen wurde, das Rennen aber fortsetzen konnte. Engstler und Marco Mapelli brachten den Lamborghini in den ersten zwei Rennstunden in eine gute Ausgangsposition.

Auch die Schlussphase war von einem Massencrash überschattet, doch Rutronik-Racing-Fahrer Patric Niederhauser kam unbeschadet durch. Die Zielflagge sah der Schweizer auf Rang acht, rückte aber durch die Strafe gegen einen Konkurrenten noch auf sieben vor. Damit verbuchte Rutronik Racing mit dem Lamborghini sein erstes Punkteresultat.

Im Bronze-Cup setzte das Team erneut ein Kundenfahrzeug ein. Antares Au, Riccardo Pera und Sven Müller steuerten den Porsche 911 GT3 R. Das Trio hatte einen guten Speed, erhielt aber nach einem vermeidbaren Kontakt eine Durchfahrtsstrafe, wodurch der Porsche zurückfiel. Müller wurde in den letzten Rennminuten in einen Massenunfall verwickelt, bei dem der Porsche stark beschädigt wurde. Der Porsche-Vertragsfahrer blieb unverletzt. „Wir sind mit dem Resultat der Nummer 96 sehr zufrieden“, sagte Rutronik-Racing-Teamchef Klaus Graf. „Es war unser Ziel, das Rennen zu beenden – dass wir es in den Punkten beenden konnten, ist umso besser, gerade von der Startposition aus. Im Rennen hatten wir viele kritische Situationen und sicher auch etwas Glück.“ Für die Nummer 97, also den Porsche, sei es „brutal schade“ gewesen, „dass das Auto so stark beschädigt wurde. Am Ende sind wir froh, dass es nur ein Fahrzeugschaden ist und dass es Sven gut geht“, so Graf.

Autor: pm/pz