Remchingen
Remchingen -  13.01.2021
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Wege aus Finanzkrise gesucht: Wo liegen die Ursachen für die Schieflage im Altenheim Remchingen?

Remchingen. Die wirtschaftliche Lage des Remchinger Altenpflegeheims gibt Anlass zur Sorge. Wie Ende des vergangenen Jahres bekanntgeworden war, endete das Jahr 2019 mit einem dicken Minus in Höhe von 300000 Euro. Unklar scheint immer noch, wie es zu dem schlechten Ergebnis kommen konnte, und mit welchen Maßnahmen man gegensteuern kann. Es gibt verschiedene Mutmaßungen und Vorschläge. Eine einfache Lösung ist jedoch nicht in Sicht.

Kostendeckend arbeiten: Das ist das Ziel für die Zukunft des Remchinger Altenpflegeheims.
Kostendeckend arbeiten: Das ist das Ziel für die Zukunft des Remchinger Altenpflegeheims.

Auffällig ist, dass man seit 2018 in die Schieflage rutschte: Dem Jahr, als die Gemeinde die Einrichtung übernahm. Bis dahin war das Heim jahrzehntelang vom diakonischen Altenpflegeverein geführt worden, in dem Altbürgermeister Wolfgang Oechsle an maßgeblicher Stelle saß und sitzt. Bekannt ist auch der jahrelange Streit um nicht bezahlte Pachtzahlungen an die Gemeinde, der zu dem Trägerwechsel geführt hat. Nun gibt es Stimmen, die vom Verein fordern, die einbehaltene Pacht endlich zu zahlen – dann wären die Probleme vom Tisch.

Das gehe aber auf keinen Fall, betont Vorsitzender Oechsle, der für die Bürgerliste im Gemeinderat sitzt. Der Verein brauche die Rücklagen: Zum einen, weil es hohe finanzielle Forderungen des Diakonischen Werks gebe. Zum anderen wolle man sich künftig vermehrt in der Tagespflege engagieren und brauche die Mittel dafür. Er bestreitet, dass die Finanzkrise des Heims etwas mit der einbehaltenen Miete zu tun habe: Das müsse man getrennt betrachten.

Mehr über die finanzielle Schieflage im Altenheim Remchingen lesen Sie am Donnerstag, 14. Januar, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Autor: sab