Straubenhardt
Straubenhardt -  14.09.2018
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Afghanischer Flüchtling in Straubenhardt kämpft um Behandlung seines Sohnes

Ispringen/Straubenhardt. Seit rund zwei Monaten bemüht sich der aus Afghanistan gekommene 28-jährige Asylbewerber Najibullah um die Gesundheit seines achtjährigen Sohns Sorosh und um eine Familienzusammenführung. Der einstige Dolmetscher für die amerikanischen Truppen arbeitet schon seit längerer Zeit für eine Straubenhardter Firma. Er ist inzwischen von Ispringen nach Ottenhausen umgezogen.

Viele Monate kämpfte der Asylbewerber Najibullah darum, seinen todkranken Sohn nochmals sehen zu dürfen.
Viele Monate kämpfte der Asylbewerber Najibullah darum, seinen todkranken Sohn nochmals sehen zu dürfen.

Bisher scheiterte die geplante Hilfe an den deutschen Behörden und an engen Vorschriften. Auch die engagierte Unterstützung des Freundeskreises Asyl in Ispringen konnte die Verantwortlichen noch immer nicht zu einem Einlenken bewegen. Der Bub war plötzlich an einem lebensbedrohlichen großen Gehirntumor erkrankt und vorübergehend in Karatschi (Pakistan) behandelt worden. Inzwischen sind er, sein dreijähriger Bruder Musawir und deren Mutter Lida wieder zurück nach Kabul geflogen.

Nun scheint ein wenig Bewegung in die Sache zu kommen. Vor Kurzem fand nach dreieinhalb Jahren endlich die Anhörung Najbilullahs vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe statt. Er, seine Rechtsanwältin und Freunde sind optimistisch, dass ihm der Aufenthalt genehmigt wird.

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Autor: Bruno Knöller