Straubenhardt
Straubenhardt -  03.04.2021
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Jubiläumsfeier des Conweiler Tennisclubs im Wiesengrund fällt aus

Straubenhardt-Conweiler. Vor 50 Jahren wurde der Tennisclub im Wiesengrund Straubenhardt-Conweiler gegründet. Seitdem ist viel passiert. Es sind nicht nur neue Gesichter im Vorstand zu sehen, auch das Gelände hat sich stark verändert. Das Jubiläum ist ein Grund zum Feiern, doch die Pandemie macht auch hier einen Strich durch die Rechnung. Das große Jubiläum, das eigentlich für den 4. April geplant war, kann nicht stattfinden.

Die Vorstandsmitglieder des Tennisclubs Thomas Kasper, Tina Schuhmacher, Julia Weber, Martin Fauth und Samuel Kainhofer (von links) planen viel. Foto: Jenny Horst
Die Vorstandsmitglieder des Tennisclubs Thomas Kasper, Tina Schuhmacher, Julia Weber, Martin Fauth und Samuel Kainhofer (von links) planen viel. Foto: Jenny Horst

Der Vorstand des Tennisclubs hat sich dazu entschieden, keine Ersatz-Aktionen zu veranstalten. Das Fest soll gebührend gefeiert werden. „Wir freuen uns auch auf den späteren Zeitpunkt“, sagt Vorsitzender Samuel Kainhofer. Aufgeschoben sei immerhin nicht aufgehoben. Nicht einmal der Vorstand, bestehend aus Kainhofer, Martin Fauth, Tina Schuhmacher, Julia Weber und Thomas Kasper, trifft sich am Tag des Jubiläums. Sie würden sich als Teil des gesamten Vereins sehen. Entweder würden alle feiern oder eben gar niemand, so Kainhofer.

Diese Denkweise unterstützt die Beschreibung des Tennisclubs: „Wir sind sportlich ehrgeizig, ohne dass das Gesellige zu kurz kommt“, sagt der Vorsitzende. Die Atmosphäre sei sehr familiär. So könnten die Kinder auch mal auf dem an den Wald und an das Sportgelände angrenzenden Platz herumtoben.

Zusammenhalt im Club

Geplant war die Feierlichkeit in der Festhalle Conweiler mit Rückblicken auf die vergangenen 50 Jahre, Essen und Trinken, Musik und vor allem einer lockeren Stimmung. Pandemiebedingt kann nichts davon stattfinden. Die rund 238 Mitglieder des Clubs und der Vorstand müssen geduldig sein. Doch nicht nur die Gemeinschaft fehlt, das Fest hätte auch einen positiven finanziellen Effekt mit sich gebracht. 15.000 bis 20.000 Euro Einbußen verzeichnet der Club alleine im Jahr 2021.

„Die Pandemie hat uns gebeutelt“, sagt Kainhofer.

Sie würden nun auf die Sport-Soforthilfe und die staatliche Überbrückungshilfe III hoffen. Durch die fehlenden finanziellen Mittel sind zukünftige Projekte erstmal auf Eis gelegt. Es sollte einiges umgebaut werden. In Planung war ein kleinerer Platz, auf dem sich die 69 jüngeren Mitglieder austoben können. Beach-Tennis-Plätze sollten errichtet werden, doch das müsse nun alles warten, sagt Kainhofer. Er sieht trotz allem positiv in die Zukunft.

Die nächsten fünf Jahrzehnte

In den vergangenen sieben Jahren, in denen Kainhofer Vorstandsmitglied ist, hat sich einiges getan: Ein neuer Trainer für die Jugend mit der höchsten deutschen Trainerlizenz konnte eingestellt werden, die Mitgliederzahlen seien gestiegen und die Halle sei saniert worden. „Man muss dazu sagen, es gab schon eine gute Basis, auf der man aufbauen konnte“, sagt Kainhofer.

Damit noch nicht genug: „Wir haben Zukunftsvisionen.“ Für die nächsten 50 Jahre steht einiges an. Der Tennisclub soll zu einem etablierten Sportzentrum werden. Der Vorstand möchte die Mitgliederzahlen steigern und über die 300er-Grenze kommen.

Kainhofer wünscht sich für die Zukunft aber vor allem, dass alles in geordneten Bahnen laufen wird.

Autor: Mireya Lemke