Straubenhardt
Straubenhardt -  25.03.2020
Artikel teilen: Facebook Twitter Whatsapp
Anzeige

Seit den Winterstürmen ausgebüxt: Zwei Hirschkühe aus Straubenhardt und ihre Freiheit

Straubenhardt. Als bei Orkanböen vor sechs Wochen ein Gehege in Straubenhardt beschädigt hat, sind zwei Tiere ausgebrochen. Sie werden immer wieder gesehen – eingefangen sind sie noch nicht.

Mittagsruhe auf dem Ottenhäuser Fußball-Grün: die ausgebüxten Hirschkühe aus dem Schwanner Gehege. Foto: Gegenheimer
Mittagsruhe auf dem Ottenhäuser Fußball-Grün: die ausgebüxten Hirschkühe aus dem Schwanner Gehege. Foto: Gegenheimer

Zwei Hirschkühe im Straubenhardter Wald? An sich nichts Ungewöhnliches. Doch diese Tiere, eines hellbraun, das andere ganz weiß, haben keine Scheu vor Menschen. Im Sturm vor sechs Wochen habe der Stamm eines entwurzelten Baumes die Umzäunung seines Windgeheges am Ortseingang von Schwann beschädigt, erzählt Eigentümer Richard Müller, und die beiden Tiere nutzten die Gunst der Stunde.

Immer wieder hat Müller seither versucht, das Mutter-Tochter-Gespann einzufangen. Allein einen Jäger oder Veterinär mit Betäubungsgewehr schnell dorthin zu bringen, wo sich die Hirschkühe gerade aufhalten, sei schwierig. Abschießen dürfe man sie sowieso nicht, denn beide seien trächtig. Mehrmals seien die Hirschkühe entlang des Feldrennacher Bachs unweit Feldrennach gesichtet worden. Am Mittwoch gegen Mittag sonnten sie sich tiefenentspannt auf dem verwaisten Ottenhäuser Sportplatz. Müller bittet Menschen, Abstand zu halten, damit die Tiere nicht flüchten und sich gefährden.

Anzeige

Mehr lesen Sie am Donnerstag. in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Autor: weg