Turner der KTV Straubenhardt glänzen bei den deutschen Meisterschaften mit mehreren Medaillen
Im Rahmen der „Finals 2026“ sind in Hannover in 23 Sportarten die deutschen Meisterschaften ausgetragen worden – darunter auch im Gerätturnen. Die Titel im Turnen wurden sowohl in Einzelwettkämpfen an den einzelnen sechs olympischen Geräten als auch im Sechskampf ausgeturnt. Der erste Durchgang diente als Qualifikation für das Finale, das die jeweils sechs besten Turner bestreiten durften, die Turner traten jeweils in den Trikots ihrer Heimatvereine an.
Erfolgreichster Athlet des amtierenden deutschen Mannschaftsmeisters KTV Straubenhardt war Alexander Kunz, der neben dem Titelgewinn und der Goldmedaille am Boden weiteres Edelmetall in Form von Silbermedaillen im Mehrkampf und an den Ringen erturnte. Bronzemedaillen gewannen Dario Sissakis an den Ringen und Nils Dunkel am Sprung.
Sehr sauber geturnte Kür
Mit 13,80 Punkten am Boden gewann Alexander Kunz mit einem guten Zehntel Vorsprung die Goldmedaille. Mit nur 1,5 Punkten Abzug belohnten die Kampfrichter seine sehr sauber geturnte Kür, die vom Schwierigkeitsgrad nicht so hoch war wie die Darbietungen einiger weiterer der sechs Gerätefinalisten. An den Ringen musste sich Alexander Kunz nur dem großen Favoriten Artur Sahakyan beugen und freute sich mit 13,60 Punkten über die Silbermedaille. Das Siegerpodest an diesem Gerät komplettiert mit Dario Sissakis ein weiterer KTV-Athlet auf dem dritten Platz mit einem Rückstand von 0,25 Punkten auf Kunz.
Im Mehrkampf wusste Alexander Kunz vor allem mit der besten Darbietung am Boden, den zweitbesten Übungen am Pauschenpferd und den Ringen sowie dem drittbesten Sprung zu überzeugen. In Addition erturnte er sich 77,867 Punkte und musste sich nur Radomyr Stelmakh geschlagen geben. Seine guten Leistungen krönte Kunz mit Platz fünf und 12,625 Punkten am Pauschenpferd.
Nach zwei guten Sprüngen gewann Nils Dunkel am Sprungtisch die Bronzemedaille und konnte sich vom vierten Rang nach der Qualifikation auf einen Platz auf dem Siegerpodest verbessern. Bei einem Durchschnittswert von 12,80 Punkten überzeugte er vor allem mit seinem ersten Sprung, der von den Kampfrichtern mit einer Wertung von 13,375 Zählern belohnt wurde und der insgesamt drittbeste Sprung aller zwölf absolvierten Übungen war. Im Gerätefinale am Barren platzierte sich Milan Hosseini mit 12,575 Punkten auf dem fünften Platz.
Alle weiteren Ergebnisse sind auf der Homepage www.diefinals.de veröffentlicht.
