Wiernsheim
Wiernsheim -  16.03.2021
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Meinungsforschungsinstitut besucht Serres

Wiernsheim-Serres. Es ist still im Serremer Vereinsheim. Denn nur jeweils zwei Wähler dürfen sich am Sonntag bei der Landtagswahl im Raum befinden. Die anderen müssen im Vorraum warten, bis sie eingelassen werden. Schon beim Bürgerentscheid über das Baugebiet in der Mühlacker Straße in Wiernsheim im vergangenen Jahr mussten die Vorschriften nach Corona beachtet werden.

Wahlvorsteher Uwe Bolz (rechts) und Kevin Gillé leeren in Wiernsheim-Serres die Urne. Foto: Prokoph
Wahlvorsteher Uwe Bolz (rechts) und Kevin Gillé leeren in Wiernsheim-Serres die Urne. Foto: Prokoph

Also Maske, Handdesinfektion und beschränkter Aufenthalt. Wahlvorsteher Uwe Bolz aus Serres hat im Vorfeld schon einiges zu tun. Denn er muss einen Stapel Unterlagen abholen, die Tische aufstellen und die entsprechenden Schilder anbringen, sowie für Kugelschreiber und Desinfektionsmittel sorgen. Ihm obliegt überdies auch die Auszahlung der Aufwandsentschädigungen an die Wahlhelfer. Zu seinen Helfern gehören am Sonntag Kevin Gillé, Heike und Patrick Jung, Tamara und Chantal Baral, Jasmin Matesic sowie Hanna Lindner, die in zwei Teams ab acht Uhr bis 18 Uhr bereitstehen. Von den insgesamt 691 Serremer Wahlberechtigten haben 282 im Vorfeld die Briefwahl bevorzugt und von den restlichen 409 Personen machen immerhin 237 ihren Urnengang.

Als Besonderheit hat sich bei der Landtagswahl in Serres Alexander Spomer der Firma Infratest Dimap eingefunden. Er verteilt im Auftrag der ARD an Freiwillige Fragebögen mit der Bewerberliste, die von vielen Serremer Bürgern anonym ausgefüllt wurden. Denn bis 16 Uhr hat er bereits 203 Bögen eingesammelt. Stündlich meldet Spomer wie viele andere Mitarbeiter in Baden-Württemberg dann seiner Firma die anonym abgegebenen Wahldaten, bei denen auch das Alter und das Geschlecht abgefragt wird, damit die ARD Wahlstudios schon ab 18 Uhr ihre Prognosen abgeben können, bis die Stimmen dann ausgezählt sind.

Autor: Ilona Prokoph