Wiernsheim
Wiernsheim -  30.06.2021
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Museumsstüble in Wiernsheim-Pinache öffnet wieder

Wiernsheim-Pinache. Nach längerer Pause öffnet am Sonntag, 4. Juli, wieder das Pinacher Waldenser-Museumsstüble vom Freundeskreis der Waldenser Pinache und Serres. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste der Öffnungsplan im April und Mai verschoben werden. „Wir dürfen ab Sonntag wieder von 14 bis 17 Uhr öffnen“, freut sich Cornelia Schuler als Sprecherin des Freundeskreises der Waldenser Pinache und Serres, der das Pinacher Waldenser-Museumsstüble betreibt,

über das grüne Licht, das nun Pfarrer Hans-Ulrich Läpple und der Kirchengemeinderat gegeben haben. Denn der Freundeskreis der Waldenser Pinache und Serres gehört der Kirchengemeinde Pinache und Serres an. Zusammen mit ihren engagierten Mitstreiterinnen Margot Augenstein, Ilse Beuchle und Gertrud Roux kümmert sich Cornelia Schuler ehrenamtlich um das Museums-Unikat, in dem seit dem Jahr 2013 die Geschichte der Waldenser und vor allem die regionale Geschichte der beiden Wiernsheimer Waldensergemeinden Pinache und Serres nahegebracht werden.

„Wir haben die stille Zeit für die Anschaffung weiterer Exponate genutzt“, berichtet Schuler. Dazu gehörten eine Kopie der ersten Zeichnung der Waldenserkirche Pinache von 1832, die vom Deutschen Hochstift/Goethe-Museum Frankfurt zur Verfügung gestellt wurde, und eine Kopie des Gemarkungsplanes von Serres aus dem Jahr 1791. „Und wir haben ein neues Sonderthema zum 300-jährigen Jubiläum der Waldenserkirche Pinache“, erläutert Cornelia Schuler. Der Fokus liege dabei auf die Pfarrer der vergangenen 300 Jahre, die in Pinache und auch in Serres seelsorgerlich gewirkt haben. „Das ist ein interessantes und nicht alltägliches Thema“, weiß Schuler. Die Corona Hygienevorschriften würden bei den Öffnungen berücksichtigt. In einem Raum dürfe sich nur eine Familie oder eine Einzelperson aufhalten. Deshalb seien Führungen nicht möglich. „Wir hatten vor der Pandemie in etwa 20 Besucher an unseren Öffnungssonntagen und immer wieder viele Gruppenanfragen“, berichtet Schuler. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte das Museumsstüble im letzten Jahr nur im März geöffnet.

Autor: ip