Wiernsheim
Wiernsheim -  26.05.2026
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Neue Schilder helfen Gastronomen und dem Waldenserpfad

Wiernsheim. Im Rahmen eines Pressetermins wurden am Samstag die Zertifizierungs- und Marketingschilder des Vereins „Hugenotten- und Waldenserpfad“ offiziell an die teilnehmenden Wiernsheimer Gastronomiebetriebe, das Gasthaus Adler – die Inhaber waren allerdings im Urlaub –, die Bäckerei Meeh und das Landhotel im Hexenwinkel übergeben.

Über die neuen Schilder des Hugenotten- und Waldenserpfades freuen sich in Wiernsheim am Samstag Peter Peck (von links), Renate Buchenauer, Lilli Peck, Jens Meeh, Giuseppe Mannese, Bürgermeister Matthias Enz, Cornelia Schulersowie Sonja Porth.
Über die neuen Schilder des Hugenotten- und Waldenserpfades freuen sich in Wiernsheim am Samstag Peter Peck (von links), Renate Buchenauer, Lilli Peck, Jens Meeh, Giuseppe Mannese, Bürgermeister Matthias Enz, Cornelia Schulersowie Sonja Porth. Foto: Prokoph

Diese Betriebe sind im Verein Mitglied und erhielten deshalb die Zertifizierungsschilder. Darüber freuten sich Jens Meeh von der gleichnamigen Bäckerei und Konditorei sowie Peter und Lilli Peck vom Landhotel im Hexenwinkel. Denn gemeinsam mit dem Verein „Hugenotten- und Waldenserpfad“ hat die Gemeinde Wiernsheim erstmalig Zertifizierungsschilder für die örtlichen Gastronomiebetriebe sowie Marketingschilder, „Waldenserweg“ für die Waldensereinrichtungen in der Gemeinde beschafft.

Unterstützung durch Sparkasse

Die Anschaffung der insgesamt 28 Schilder wurde durch eine Spende der Sparkasse Pforzheim Calw in Höhe von 1200 Euro unterstützt, die am Samstag der Wiernsheimer Geschäftsstellenleiter Giuseppe Mannese überreichte. Neben Bürgermeister Matthias Enz waren deshalb auch Renate Buchenauer als Koordinatorin des Vereins „Hugenotten- und Waldenserpfad“ sowie vom Wiernsheimer Arbeitskreis Tourismus, Sonja Porth und Cornelia Schuler vom Freundeskreis der Waldenser Pinache und Serres anwesend.

„Wir wollen den Waldenserweg bekannter machen“, sagte Enz.

Deshalb würden nun die restlichen Schilder an öffentlichen Gebäuden, wie zum Beispiel dem Kaffeemühlenmuseum und dem Pinacher Waldensermuseumsstüble angebracht. Die Übergabe der Schilder, passte gut zum 77. Geburtstag des Grundgesetzes, lobte Renate Buchenauer diese Aktion. Denn am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz in Kraft. Hintergrund: Die Gemeinde Wiernsheim liegt mit ihren beiden Waldenserorten Serres und Pinache an der insgesamt 2500 Kilometer langen Europa Kulturroute „Hugenotten- und Waldenserpfad“, die vom Mittelmeer bis nach Nordhessen führt. Auf der Route dieses Kulturfernwanderwegs sind unzählige Zeugnisse vom Exil und von der Integration der Glaubensflüchtlinge Hugenotten und Waldenser zu entdecken.

Lebendige Geschichte

„Wir wollen als Verein die Geschichte der Waldenser und Hugenotten erhalten“, sagte Buchenauer.

Denn die Waldenser siedelten sich im Jahr 1699 auch in Serres und Pinache an.