Wiernsheim
Wiernsheim -  25.03.2021
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Wiernsheimer Ratsmitglieder wünschen sich einen „Feldschütz“

Wiernsheim. Vor etlichen Jahren noch verfügte die Gemeinde Wiernsheim über einen Gemeindevollzugsbediensteten, der nicht nur in den Ortschaften, sondern auch in Wald und Flur nach dem Rechten schaute und Ordnungsverstöße zur Anzeige brachte. Diese Zeiten wollen offenbar einige Ratsmitglieder wieder aufleben lassen. Denn in der jüngsten Wiernsheimer Gemeinderatssitzung am Mittwochabend wurde lebhaft über das mögliche Engagement eines kommunalen Vollzugsbediensteten diskutiert.

Ein neuer Gemeindevollzugsbediensteter, der – wie auf dem Symbolbild – Knöllchen an Falschparker verteilt, ist in Wiernsheim eher nicht in Sicht. Obgleich sich das einige Mitglieder des Gemeinderats vorstellen könnten. Foto: Dedert/dpa-Archiv
Ein neuer Gemeindevollzugsbediensteter, der – wie auf dem Symbolbild – Knöllchen an Falschparker verteilt, ist in Wiernsheim eher nicht in Sicht. Obgleich sich das einige Mitglieder des Gemeinderats vorstellen könnten. Foto: Dedert/dpa-Archiv

Harald Pflüger (Liste „Land“) hatte das Gespräch mit dem Vorschlag, ob die Gemeinde nicht vielleicht einen „Feldschütz“ einstellen könne, angestoßen. Frank Bäuerle (UL) erinnerte daran, dass der Ordnungsdienst in den Nachbargemeinden Mönsheim, Wimsheim und Wurmberg gut funktionieren würde. Katharina Flattich (Liste „Land“) und Ulrike Brandauer (SPD) wiesen darauf hin, dass immer sträflicher mit den örtlichen Hundetoiletten umgegangen werde. „Da gibt es ziemlich Unmut bei den Bürgern, weil die Kot-Tüten überall rumliegen, nur nicht in den dafür vorgesehenen Boxen“, meinte Flattich. Aber auch andere Umweltschutzthemen fielen in den Aufgabenbereich eines „Feldschützen“, machte Brandauer geltend.

Mehr über die Ratssitzung in Wiernsheim lesen Sie am Freitag, 26. März, in der „Pforzheimer Zeitung - Ausgabe Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Autor: pep