Wiernsheim
Wiernsheim -  15.11.2021
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Wiernsheims Bürgermeister Oehler seit halbem Jahrhundert im Öffentlichen Dienst tätig

Wiernsheim. Besser spät als nie: Mitten in der zweiten heftigen Coronawelle Anfang Dezember 2020 hätte Wiernsheims Bürgermeister Karlheinz Oehler eigentlich Grund zum Feiern gehabt, denn er war zu diesem Zeitpunkt bereits ein halbes Jahrhundert im Öffentlichen Dienst tätig. Pandemiebedingt erhielt er lauit einer Mitteilung des Landratsamts Enzkreis allerdings erst jetzt die offizielle Dankurkunde des Ministerpräsidenten aus den Händen von Landrat Bastian Rosenau, der schmunzelnd feststellte: "Man muss schon früh starten und lange durchhalten, um diese stattliche Anzahl an Jahren zusammenzubekommen. Viele gehen bereits deutlich vorher in den Ruhestand." 

Pandemiebedingt erhält Wiernsheims Bürgermeister Karlheinz Oehler (links) erst jetzt von Landrat Bastian Rosenau die offizielle Dankurkunde des Ministerpräsidenten zu seinem 50-jährigen Jubiläum im Öffentlichen Dienst.
 

Pandemiebedingt erhält Wiernsheims Bürgermeister Karlheinz Oehler (links) erst jetzt von Landrat Bastian Rosenau die offizielle Dankurkunde des Ministerpräsidenten zu seinem 50-jährigen Jubiläum im Öffentlichen Dienst.

 

Seinen Job als Bürgermeister hat der 1954 in Schwäbisch Hall geborene Oehler von der Pike auf gelernt. 1970 begann er eine Ausbildung im gehobenen Verwaltungsdienst in seiner Heimatstadt und arbeitete nach dem Studium an der Fachhochschule Stuttgart zunächst zwei Jahre für die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt, gefolgt von zwei weiteren Jahren beim Baden-Württembergischen Autobahnamt. 1982 eroberte er im ersten Wahlgang den Chefsessel im Wiernsheimer Rathaus und trat damit die Nachfolge von Bürgermeister Rolf Gockeler an, der nicht mehr zur Wahl stand. Bei den folgenden vier Wahlen hatte Oehler nur ein einziges Mal einen Gegenkandidaten.

"Du hast eine mitunter unkonventionelle und zuweilen auch hitzige, aber sympathischen Art. Definitiv bist und bleibst Du ein Mann der klaren Worte und dein Sachverstand hat uns auch im Kreistag, dem du bis 2019 angehört hast, stets gutgetan", bescheinigt der Landrat.

Autor: pm/enz