Wurmberg -  22.11.2021
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Baugebiet in Wurmberg nimmt Form an: Gemeinderat stimmt für die Erschließung und Entwurfsplanung

Wurmberg. Beim Baugebiet „Quellenäcker II“ in Wurmberg geht es voran. Weitere Schritte in Richtung der Realisierung hat der Gemeinderat nun gestellt – unter anderem, indem er der Entwurfsplanung für die Erschließung zustimmte und ein Stuttgarter Fachbüro mit Ingenieurleistungen beauftragte.

Den Bebauungsplan samt örtlicher Bauvorschriften hatte das Gremium bereits im September beschlossen. Inzwischen hat ein Fachbüro die Entwurfsplanung für die Erschließung erstellt. Unter anderem sieht diese die Entwässerung im modifizierten Mischsystem vor. Unbelastetes Regenwasser wird dezentral auf den Grundstücken in Zisternen zurückgehalten, zu deren Bau die Grundstückseigentümer über den Bebauungsplan verpflichtet werden. Zudem soll es eine Regenwasserkanalisation zu einem zentralen Regenrückhaltebecken außerhalb des Baugebiets geben.

Mehrere Straßen geplant

Für die Wasserversorgung soll das Gebiet über einen Ringschluss an den Bestand angeschlossen werden. Erschlossen werden soll das Gebiet über mehrere Straßen. Der Steinweg soll dazu verbreitert werden. Genauso wie die beiden Ringstraßen soll er für Begegnungsverkehr ausgelegt und mit einem Gehweg versehen werden. Die Querverbindungs- und Stichstraßen werden ohne Gehweg ausgeführt und teilweise auch deutlich schmaler. Im Bereich der Senke ist ein als Fußweg nutzbarer Flutgraben vorgesehen, an der Seehausstraße ein kleiner, rund 50 Zentimeter hoher Wall. Kosten soll die Erschließung insgesamt rund 3,3 Millionen Euro. Baubeginn könnte laut Planer Johannes Peter im Mai des kommenden Jahres sein. Das Neubaugebiet liegt am westlichen Ortsrand in Richtung des Gewerbegebiets „Dachstein“ und soll insgesamt knapp drei Hektar groß werden. Die Nettobaulandfläche beträgt gut zwei Hektar, verteilt auf 44 Baugrundstücke.

Autor: Nico Roller