Wurmberg -  14.09.2020
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„In Wurmberg tut sich etwas“: Rundgang des CDU-Ortsverbands informiert über Bauprojekte der Gemeinde

Wurmberg. Rund 20 Teilnehmer haben am Sonntag an der rund zweistündigen Wanderung zu aktuellen und künftigen Bauprojekten in der Gemeinde Wurmberg teilgenommen – organisiert vom CDU-Ortsverband. Unter den Gästen waren auch Bürgermeister Jörg-Michael Teply und der CDU-Landtagskandidat Philippe A. Singer.

Besichtigen das entstehende Regenrückhaltebecken am Talweg: Gerhard Hermann, Bürgermeister Jörg-Michael Teply, CDU-Landtagskandidat Philippe A. Singer, Bernd Schuster und Michael Löffel (von links). Foto: Fux
Besichtigen das entstehende Regenrückhaltebecken am Talweg: Gerhard Hermann, Bürgermeister Jörg-Michael Teply, CDU-Landtagskandidat Philippe A. Singer, Bernd Schuster und Michael Löffel (von links). Foto: Fux

Der rund drei Kilometer lange Spaziergang führte zu Projekten der Kommune, darunter zum geplanten Baugebiet Banntorgasse II, zur Schule, dem Kreisel, dem Regenüberlauf- und Regenrückhaltebecken am Talweg, und die Gruppe machte einen Stopp beim Fußweg entlang der Kreisstraße zwischen Wurmberg und Neubärental.

CDU-Gemeinderat Thomas Meeh informierte vor Ort über Planungen und Zielsetzungen, die Teply ergänzte und Singer – von Beruf Jurist – häufig kommunal- und verwaltungsrechtlich beleuchtete. „In Wurmberg tut sich etwas, und wir wollten mit den Bürgern ins Gespräch kommen“, so Wurmbergs CDU-Ortsverbandsvorsitzender Gerhard Hermann.

Ansturm auf neue Bauplätze in Wurmberg

Glücklich sind alle über den entstehenden Kreisel an der Kreuzung von Uhland-, Wimsheimer- und Hofstättstraße, der derzeit vom Land für rund 1,75 Millionen Euro gebaut wird und für mehr Sicherheit sorgen soll.

20 Bauplätze – zehn davon in Gemeindehand – sollen im Baugebiet Banntorgasse II entstehen. Damit die Flächen auch bebaut und nicht für Enkel reserviert werden, gibt es Bauverpflichtungen. Wer einen Platz von der Gemeinde kauft, muss diesen innerhalb von drei Jahren bebauen, auf den privaten Flächen gilt eine Frist von fünf Jahren.

„Vielleicht können noch in diesem Jahr erste Baugruben ausgehoben werden“, spekulierte Meeh. Da es in Wurmberg immer schwieriger wird Bauplätze zu entwickeln, ist der Ansturm auf die Grundstücke groß. „Für die zehn gemeindeeigenen Grundstücke gibt es bereits 127 Bewerber. Die Frist endet am Dienstag“, so Teply. Nach welchen Kriterien die Plätze vergeben werden, entscheide der Gemeinderat.

Gedanken über Neubau der Grundschule 

Rund fünf Millionen Euro müsste die Gemeinde für den Brandschutz an der Grundschule in die Hand nehmen. Im Rahmen der Ortskernsanierung II denkt man nun über einen Neubau nach. Immer wieder verschoben wurde der Bau des Regenrückhalte- und Regenüberlaufbeckens am Talweg, doch nun konnten die Besucher aus sicher Entfernung einen Blick auf die Baustelle werfen.

Lange warten mussten die Bürger auch auf den fußläufigen Verbindungsweg entlang der Kreisstraße zwischen Wurmberg und Neubärental. Nun nimmt der Weg, in den die Gemeinde rund 320.000 Euro investiert, Formen an.

„Wir rechnen mit einem Zuschuss von 95.000 Euro, aber wir haben noch keinen endgültigen Bescheid“, wandte sich Bürgermeister Jörg-Michael Teply an den Landtagskandidaten.

Autor: fux