Wurmberg -  27.01.2020
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Jede Menge Tanz und Show beim Wurmberger Startschuss

Wurmberg. Mit einem pfiffigen Startschuss startete der Turn- und Sportverein (TSV) am Samstagabend in Wurmberg in das Jahr 2020. Moderator Jochen Grausam sollte recht behalten – es wurde ein abwechslungsreicher Abend, denn die Akteure und Gruppen des TSV hatten sich viel einfallen lassen. Neben tollen Tanzdarbietungen und Show gab es Komisches fürs Zwerchfell.

Tolle tänzerische Darbietung der 16 „Dream Dance Girls“, die zwischen zwölf und 17 Jahren alt sind. Foto: Fux
Tolle tänzerische Darbietung der 16 „Dream Dance Girls“, die zwischen zwölf und 17 Jahren alt sind. Foto: Fux

Die Gruppe „Dream Dance Girls“ freut sich jedes Jahr auf ihren Auftritt beim Wurmberger Startschuss. Bereits seit Monaten üben die 16 Mädchen im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren mit ihren Trainerinnen Luisa Gerke und Julia Gedamke. Die Mühe und das Training haben sich ausgezahlt. Denn heraus kamen tolle tänzerische Darbietungen zu den Titeln „Unstoppable“ von Sia, „Hungry“ von Fergie oder „Automatisch“ von Madeleine Juno.

Kein Auge blieb bei der Aerobic-Gruppe trocken, die mit bemalten Unterschenkeln (alles andere war hinter einem schwarzen Tuch versteckt) zum Radetzky-Marsch tanzten.

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Jazz-Tanz ist in Wurmberg ein großes Thema, was die Wettkampfgruppe „Feathery“ eindrucksvoll unter Beweis stellte. Denn zum Hingucker wurden beim Tanz „Kein Zurück“ von Wolfsheim die Rückwärtsrollen, die mit tänzerischen Elementen kombiniert wurden. „‘Kein Zurück‘ ist ein sehr persönlicher Song und somit auch eine sehr persönliche Choreografie, die die Trainerinnen kreiert haben“, so Grausam. In Song und Tanz ginge es darum, dass man die Zeit nie zurückdrehen kann, das Hier und Jetzt genießen soll und nie etwas bereue. Ein Thema, das Gerke und Gedamke mit ihrer Gruppe beeindruckend umsetzten. Am 4. April gilt es für die Mädels Daumen zu drücken, dann werden sie an einem Wettkampf in Mühlacker teilnehmen und ihr Tanz- und Showtalent erneut unter Beweis stellen. Gemessen am Applaus hat dem Startschuss-Publikum der Vorgeschmack darauf bestens gefallen. Für Lacher sorgten „Die schoo widder“, die die Besucher mitnahmen zu einer Selbsthilfe- und Therapiegruppe für Wurmberger Wochentage. Dabei wurde so manches Lokalkolorit eingestreut. Die „Jung-Senioren“ zeigten im „Wurmberger Kino“ echte Pantomime-Kunst.

Es mangelt an Teilnehmern

Ergreifend und eindringlich war die tänzerische Umsetzung zum Song von Lea „Wenn wir uns noch lieben, warum tun wir uns weh“, der Erwachsenen-Tanz-Gruppe „Limited Edition“ unter der Leitung von Luisa Gerke und Julia Gedamke. Dass es nicht immer leicht ist – auch mangels Teilnehmer- einen Programmpunkt für den Startschuss auf die Beine zu stellen, glossierten die aktiven Fußballer, die an vergangene Auftritte erinnerten.

Autor: Silke Fux