Bad Wildbad
Bad Wildbad -  05.10.2021
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Erneuerung von abgerutschter Rad- und Wanderstrecke bei Bad Wildbad fraglich

Bad Wildbad-Calmbach. Zwei Radwanderer kommen von den Meistern-Hochhäusern herunter nach Calmbach gefahren. Die ausgewiesene Strecke beim Bäsweiler Eck über den Badweg neben der neuapostolischen Kirche das Enztal hinauf ist gesperrt. Denn im Wald ist der Staatsforst mit Pflege- und Sicherungsarbeiten am Werk. Für Wanderer sind ab dieser Stelle deshalb gleich drei Wege nicht begehbar und geschlossen.

Mit den Bodenbrettern des klammähnlichen Übergangs ist die Gefahrenstelle nahe des Scheurengrunds sorgfältig abgesperrt.  Foto: Schabert
Mit den Bodenbrettern des klammähnlichen Übergangs ist die Gefahrenstelle nahe des Scheurengrunds sorgfältig abgesperrt. Foto: Schabert

Der städtische Bauhof hat ein paar Meter weiter an der Kreuzung bei der Engen Brücke die Schilder, die Radlern den Weg weisen, entsprechend gedreht. Sie müssen das Kleinenztal aufwärts ein Stück auf der B 294 in Kauf nehmen. Ein Durchkommen ist auf der beliebten Wander- und Radelstrecke nach dem Freibad seit einigen Monaten nicht mehr möglich. Ein Erdrutsch hat die Stelle unpassierbar gemacht. Mit Brettern, die einst als Steg mit Metallgeländer über die Stelle führten, ist der Abschnitt abgesperrt. Dahinter herrscht Absturzgefahr. Forstrevierleiter Arnold Rauland weiß, dass die Dinge bei seiner Dienststelle, der ForstBW Nordschwarzwald in Calw-Wimberg, in Bearbeitung sind. Es würde viel Geld kosten, wollte man den abgerutschten Hang für Wanderer und Radfahrer wieder durch ein Bauwerk passierbar machen. Dies und ökologische Gesichtspunkte machen die Erneuerung eher fraglich. Vor dem oberen Ende der desolaten Strecke nahe dem Scheurengrund ist für den Wanderweg mit der gelben Raute eine Umleitung ausgeschildert. Diese soll im nächsten Jahr verbessert und womöglich dauerhaft werden. Repariert werden soll auch die Brücke beim Scheurengrund über die Kleinenz. Die Sperrung beim Bäsweiler Eck Richtung Freibad kann bald wieder aufgehoben werden.

Autor: Hans Schabert