Bad Wildbad
Bad Wildbad -  17.02.2021
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Kanuten unterwegs: Wilde Fahrt auf der Enz bis zur Bismarckinsel

Bei Hochwasser ist die die Große Enz in Bad Wildbad ein beliebter Anlaufpunkt für Kanuten. Meist üben Vereinskameraden oder gleichgesinnte Freunde ihren Sport in kleinen Gruppen aus. Die Passanten im Kurpark und in der Stadt schauen gerne dem Spektakel auf dem Fluss zu.

Bei Hochwasser zieht die Große Enz in Bad Wildbad regelmäßig Kanuten an, die meist in der Innenstadt ihre Fahrt beenden. Foto: Schabert
Bei Hochwasser zieht die Große Enz in Bad Wildbad regelmäßig Kanuten an, die meist in der Innenstadt ihre Fahrt beenden. Foto: Schabert

Ausstieg ist vor dem Stauwehr über die Treppe beim kleinen Flusskraftwerk. Die Sportler aus einem Verein in Tübingen, die dort beim letzten Hochwasser ankamen, erzählen, dass sie einfach ihre Nischensportart mögen. „Wir haben nebenbei auch manches Hindernis aus dem Weg geräumt“, erzählt ein zumindest außen am Schutzanzug klatschnasser Teilnehmer.

Wo eingestiegen und ausgestiegen werden kann, verrät Interessierten im Internet die Seite www.kajaktour.de. Dort ist auch festgehalten, dass die Große Enz als Wildwasserstrecke nur nach starken Regenfällen und der Schneeschmelze fahrbar ist. Die 9,5 Kilometer lange Strecke wird als landschaftlich sehr schön und neben der Murg als die bekannteste im Nordschwarzwald bezeichnet. Überwiegend wird am Ortsende von Enzklösterle die Kajaktour begonnen. Wer drei eventuell fahrbare Wehre vermeiden wolle, der könne auch unterhalb der Abzweigung zum Kaltenbronn einsteigen.

Mehr über das Thema lesen Sie am Donnerstag, 18. Februar, in der „Pforzheimer Zeitung Nordschwarzwald“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Autor: hms