Bad Wildbad
Bad Wildbad -  12.01.2022
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Schulterschluss für den Nordschwarzwald: CDU-Abgeordnete wollen zusammenarbeiten

Bad Wildbad. Die beiden Landtagsabgeordneten Katrin Schindele und Thomas Blenke und Bundestagsabgeordneter Klaus Mack wollen im Jahr 2022 wichtige Impulse für die Region setzen. Die drei CDU-Abgeordneten wollen den gemeinsamen Schulterschluss auf Bundes- und Landesebene nutzen, um wichtige Weichen für die Zukunft der Landkreise Calw und Freudenstadt zu stellen. Dazu fand gleich zu Beginn des neuen Jahres ein Treffen in Bad Wildbad statt.

Thomas Blenke, Katrin Schindele und Klaus Mack wollen sich gemeinsam für die Landkreise Calw und Freudenstadt stark machen. Foto: Mack
Thomas Blenke, Katrin Schindele und Klaus Mack wollen sich gemeinsam für die Landkreise Calw und Freudenstadt stark machen. Foto: Mack

Mit Katrin Schindele als tourismuspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion im Wirtschaftsausschuss, dem innenpolitischen Sprecher Thomas Blenke für den Bereich Innere Sicherheit und Kommunales und Klaus Mack, im Umweltausschuss des Bundestages zuständig für Großschutzgebiete, Arten- und Naturschutz sowie das Wolfsmanagement und stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Kommunalpolitik“ in der CDU/CSU-Fraktion decken die drei Politiker wichtige Themenbereiche für die beiden Landkreise ab.

Gemeinsam kümmern

„Wir verstehen uns als Kümmerer für die Region“, sagt Katrin Schindele. Die Wirtschaftshilfen und die Frage, wie es nach der Pandemie weitergeht, betreffe neben Hotellerie- und Gastronomiebetrieben auch den Mittelstand. Schindele macht deutlich: „Wir müssen unsere Betriebe unterstützen, damit sie diese Krise überstehen können“. Auch der Energiesektor ist ein Zukunftsthema für die Region. „Wollen wir auf Gas- und Atomstrom setzen, wie es Bundeskanzler Olaf Scholz offenbar mit Frankreichs Präsident Emanuel Macron vereinbart hat, oder gestalten wir die Energiewende beherzt weiter?“ fragt Klaus Mack und will die Ampel-Koalition bei der Ankündigung, die Genehmigungsverfahren für Windräder zu lockern, beim Wort nehmen. Schließlich habe die Region mit ihrem Beschluss zu einer 100-prozentigen regenerativen Versorgung bereits wegweisende Beschlüsse gefasst. Neben der Ökologie müsse man aber auch die Ökonomie im Blick behalten. „Strom muss wieder bezahlbar werden“, sagt Mack.

Projekte schnell angehen

Thomas Blenke verweist auf die Infrastrukturprojekte in der Region: „Der ausgeschiedene Staatssekretär Steffen Bilger hatte noch im Sommer zugesagt, dass die Gelder für Projekte wie den Entlastungstunnel in Calw bereitstünden“. Die drei Bundes- und Landespolitiker kündigen deshalb an, Tunnelprojekte in Calw und Freudenstadt, Ausbau der Gäubahn oder die Anbindung zur Hochbrücke Horb auf dem Hohenberg mit Nachdruck voranzutreiben. Klaus Mack wird dazu die Regierungspräsidentin Sylvia Felder besuchen und um Unterstützung bitten, um die Planungsprozesse bei den Projekten zu beschleunigen.

Mit Themenabenden sollen die Bürgerinnen und Bürger vor Ort in die Entwicklung der Region eingebunden werden. „Schließlich geht es um die Heimat der Menschen“, sagt Klaus Mack. Thomas Blenke sieht einen Schulterschluss der Abgeordneten als große Chance, um auf allen politischen Ebenen aktiv zu werden. Den Klimaschutz durch innovative Techniken aus der Region voranzutreiben sei ein wesentliches Ziel der drei Abgeordneten. Begleitend werde man den Bereich „Künstliche Intelligenz“ als wichtiges Zukunftsthema mit unterstützen.

Autor: pm