Bad Wildbad
Bad Wildbad -  16.11.2017
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Startschuss für Hängebrücke in Bad Wildbad

Bad Wildbad. Projekt im Wald muss realisiert werden unter hohem Zeitdruck. Bald weiterer touristischer Anziehungspunkt in Bad Wildbad.

Derzeit wird die Brückenbaustelle eingerichtet. Nach Erteilung der Teilbaufreigabe beginnen die Arbeiten an den Fundamenten. Im Bild von links: Förster Andreas Wacker, Bürgermeister Klaus Mack, die Investoren Birgit Eberhardt und Roland Haag sowie Stadtbaumeister Peter Jung-Teltschik.
Derzeit wird die Brückenbaustelle eingerichtet. Nach Erteilung der Teilbaufreigabe beginnen die Arbeiten an den Fundamenten. Im Bild von links: Förster Andreas Wacker, Bürgermeister Klaus Mack, die Investoren Birgit Eberhardt und Roland Haag sowie Stadtbaumeister Peter Jung-Teltschik.

Mit der Übergabe der Teilbaugenehmigung durch Bürgermeister Klaus Mack an Birgit Eberhardt und Roland Haag von der Firma Eberhardt als Investor starten nun auch offiziell die Arbeiten an der Bad Wildbader Hängebrücke „Wild Line“. „Wir haben die Drähte glühen lassen“, sagte Stadtbaumeister Peter Jung-Teltschik und Haag bedankte sich bei der Stadtverwaltung „für die unheimlich schnelle Bearbeitung“. Die schnelle Erteilung der Teilbaufreigabe sei notwendig, da der Beton für die Fundamente 21 Tage ruhen muss, bevor weitergearbeitet werden kann, erklärte Jung-Teltschik. Und diesen Beton müsse die Baufirma vor Weihnachten in den Boden bringen, um den ehrgeizigen Zeitplan mit Einweihung an Pfingsten 2018 einhalten zu können. Deshalb habe es auch „extremen Druck“ durch die Bauherren gegeben, so Jung-Teltschik weiter und Mack fügte erklärend an: „Sie wollen ja auch pünktlich fertig werden.“

Der Bürgermeister bedankte sich bei allen Beteiligten von der Stadtverwaltung und allen weiteren Ämtern, dass mit Nachdruck daran gearbeitet worden sei, diese Teilbaufreigabe rechtzeitig zu übergeben. Sie hätten alles Rechtliche geklärt. Einen besonderen Dank sprach er in Richtung Forstwirtschaft und dabei vor allem an Andreas Wacker vom zuständigen Forstamt Calmbach dafür aus, dass der Forst mittlerweile auch den Tourismus im Auge habe und nicht nur die Forstwirtschaft. Mack sagte, dass vor allem bestimmte Bereiche auf dem Sommerberg touristisch genutzt werden sollen. Es gebe aber auch Bereiche, „die tasten wir nicht an“. Die Eingriffe in die Natur beim Bau der Hängebrücke würden an anderer Stelle ersetzt.