Bretten -  13.07.2020
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Wohn- und Geschäftshaus in Bretten brennt erneut - Unbekannter legt weiteres Feuer in der Innenstadt

Bretten. Die Polizei in Bretten sucht nach einem noch unbekannten Täter, der am Sonntagmorgen in der Innenstadt gleich zwei Brände gelegt und dabei einen Sachschaden von rund 30.000 Euro verursacht haben soll.

Das Wohn- und Geschäftshaus am Brettener Marktplatz wurde bereits am 4. Juli durch Brandstiftung beschädigt und steht seither leer. Jetzt hat ein unbekannter Täter dort erneut ein Feuer gelegt. Auf dem Foto ist der Feuerwehreinsatz am 4. Juli zu sehen.
Das Wohn- und Geschäftshaus am Brettener Marktplatz wurde bereits am 4. Juli durch Brandstiftung beschädigt und steht seither leer. Jetzt hat ein unbekannter Täter dort erneut ein Feuer gelegt. Auf dem Foto ist der Feuerwehreinsatz am 4. Juli zu sehen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei setzte der Täter vermutlich gegen 6.45 Uhr eine am Marktplatz vor einem Haus stehende Klimaanlage in Brand. Von dort aus breiteten sich die Flammen bis an das Dach des zurzeit unbewohnten Wohn- und Geschäftshauses aus, bevor sie nach etwa 20 Minuten Uhr von der durch Anwohner alarmierten Feuerwehr gelöscht werden konnten.

Das Wohn- und Geschäftshaus am Marktplatz wurde bereits am 4. Juli durch Brandstiftung beschädigt und steht seither leer. An dem Tag soll ein 32-jähriger Verdächtiger dort Feuer gelegt haben. Damals entstand ein Sachschaden von mindestens 200.000 Euro.

Zweites Feuer in unmittelbarer Nähe

Der unbekannte Täter vom Sonntag soll laut Polizei direkt nach dem Entzünden der Klimaanlage das Textilnetz eines Baugerüstes in der Weißhofer Straße angesteckt haben. Dort wurde das Feuer rasch bemerkt und konnte von einer Pflegedienstmitarbeiterin gelöscht werden. 

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten gehen die Ermittler in beiden Fällen von Brandstiftung aus. Der tatverdächtige 32-Jährige, der am 4. Juli das Wohn- und Geschäftsgebäude angezündet haben soll, befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft und kommt daher für die aktuellen Fälle nicht als Täter in Frage.

Zeugen werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst in Karlsruhe unter Telefon (0721) 6665555 in Verbindung zu setzen.

Autor: pol/PZ