Dobel -  07.08.2018
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Wasser, ein wertvolles Gut: Womit die Mannenbach-Wasserversorgung derzeit zu kämpfen hat

Dobel-Eyachtal. „Zur Zeit sind wir in Hab-Acht-Stellung“, sagt Wilfried Seitz, Betriebsleiter des Zweckverbands Mannenbach- Wasserversorgung (ZVMW) mit Sitz im Eyachtal. Seit Wochen fordert Trockenheit ihren Tribut. Die sechs Quellen des Verbandes liefern zusammen etwa 110 Liter Wasser pro Sekunde.

Symbolbild dpa
Symbolbild dpa

In regenreichen Zeiten können es bis über 200 Liter sein. Die Summe der Bezugsrechte aller sechs abnehmenden Gemeinden liegt bei 112 Litern pro Sekunde. Würden also alle Gemeinden ihre Rechte komplett ausschöpfen, müssten die Mengen rationiert werden. „Zum Glück ist mit Birkenfeld nur eine Gemeinde an manchen Tagen zur Zeit über ihrer Quote“, erklärt Verbandsgeschäftsführer Reinhold Varwig, „bei den übrigen fünf Städten und Gemeinden liegen die Quoten zwischen 50 und 85 Prozent.“

„Unser Glück war zunächst, dass wir einen relativ nassen Winter mit Schneefall und langsam einsickernder Nässe hatten. Der Grundwasserbestand war bis Januar 2018 nahezu komplett aufgefüllt“, so Seitz. Von der Trockenheit der vergangenen Wochen waren aber auch die Eyachtal-Quellen betroffen. Durch Betriebsferien könnte nun eine Entspannung im Wasserverbrauch eintreten. Nicht so bei den Privathaushalten.

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Zurzeit werden alle Möglichkeiten der sechs Quellen genutzt – unter Berücksichtigung der übrigen Interessen im Eyachtal: die Natur selbst – das Tal ist Naturschutzgebiet – wie auch die Fischzucht im vorderen Tal benötigen einen Mindestwasserdurchsatz.

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Autor: weg