Höfen -  16.07.2020
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„Keine menschenwürdigen Verhältnisse“: Saskia Esken tauscht sich mit Höfens Bürgermeister Heiko Stieringer zu Müller Fleisch aus

Höfen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken befindet sich derzeit auf einer dreiwöchigen Sommertour durch ihren Heimatwahlkreis Calw/Freudenstadt. Eine Station war in Höfen, wo sich die Politikerin mit Bürgermeister Heiko Stieringer und Bruno Knöller, SPD-Gemeinderat aus Bad Wildbad, zu den Geschehnissen bei Müller Fleisch austauschte.

Bürgermeister Heiko Stieringer (von links), SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken und Bruno Knöller, SPD-Gemeinderat in Bad Wildbad, vor dem Rathaus in Höfen.Foto: Abgeordnetenbüro Saskia Esken
Bürgermeister Heiko Stieringer (von links), SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken und Bruno Knöller, SPD-Gemeinderat in Bad Wildbad, vor dem Rathaus in Höfen.Foto: Abgeordnetenbüro Saskia Esken

„Wenn die Menschen in der Fleischindustrie schon eine Arbeit machen, die sonst keiner machen will, so sollen sie auch anständig bezahlt und untergebracht werden“, so Esken. „Oftmals wohnen in Wohnungen, die für vier Personen ausgelegt sind, bis zu zehn Arbeiterinnen und Arbeiter auf engstem Raum. Das sind keine menschenwürdigen Verhältnisse, und man kann so schon gar nicht die notwendigen Hygienemaßnahmen umsetzen“, so Esken weiter. „Dazu kommen Produktionsbedingungen, die der Ausbreitung des Virus offenbar massiven Vorschub geleistet haben.“

Dies konnte Heiko Stieringer nur bestätigen. „Diese Umstände zeigen sich auch bei den Anfragen für unsere Wohnunterkünfte vor Ort. Es werden leider regelmäßig Wohnungen überbelegt.“ (die PZ hat berichtet).

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Autor: pm