Höfen -  20.09.2020
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Mehrzweckhalle, Kreisverkehr und mehr: Gemeinde Höfen ist bereit für Investitionen

Höfen. Nach der Sommerpause startet jetzt wieder das kommunalpolitische Leben. Welche Investitionen sind den Gemeinden in Zeiten der Corona-Pandemie möglich? Die „Pforzheimer Zeitung“ hat sich im Nordschwarzwald umgehört. Heute stellen wir die Vorhaben der Gemeinde Höfen vor.

1731 Einwohner hat Höfen nach den aktuellsten Zahlen der Gemeinde. Foto: Meyer
1731 Einwohner hat Höfen nach den aktuellsten Zahlen der Gemeinde. Foto: Meyer

Mehrzweckhalle: „Eigentlich wollten wir die neue Mehrzweckhalle Ende dieses Jahres fertigstellen. Allerdings wird dies jetzt vermutlich erst Anfang 2021 möglich sein“, sagt Kämmerin Lena Rehklau, die während der letzten Sommerferien-Wochen die innerbetriebliche Stellvertreterin für Bürgermeister Heiko Stieringer war. Der Spatenstich erfolgte im Dezember 2018. Kosten: 5,7 Millionen Euro. Zuschüsse: 1,4 Millionen Euro.

Brücke über den Sägmühlenweg: „Das Vorhaben hatten wir in der Sommerpause vorgesehen, aber auf den Zuschussbescheid gewartet. Der ist jetzt eingetroffen, sodass wir im nächsten Jahr vermutlich im Sommer starten können“, klärt die Höfener Finanzchefin über das Brückenprojekt beim Sportplatz und Campingplatz auf. Kosten: 570.000 Euro. Zuschüsse: 390.000 Euro.

Schulheizung: Die Heizung der Grundschule wird augenblicklich von Gas auf umweltfreundliche Holz-Pellets umgestellt. „Voraussichtlich Ende dieses Monats werden wir fertig“, verspricht Rehklau. Kosten: 130.000 Euro, Zuschuss: 40.000 Euro.

Feuerwehrfahrzeug: „Das MLF (Mittleres Löschfahrzeug) ist bestellt. Die Lieferung erfolgt im Jahr 2022“, muss die Kämmerin vertrösten. Kosten: 280.000 Euro. Zuschuss: 140.000 Euro.

Hangsicherung: In diesen Tagen wird die Hangsicherung an der Flößerstraße mit dem Einbau von zwei Inklinometern (das sind Neigungs-, Gefälle- oder Steigungsmesser) abgeschlossen. Kosten: im Moment noch nicht ermittelt, aber nicht sehr hoch.

Kreisverkehr: Der Umbau der Einmündung Langenbrander Straße in die Bundesstraße 294 zu einem Kreisverkehr ist „frühestens im Jahr 2023 vorgesehen“, wie das Regierungspräsidium der Gemeinde mitgeteilt hat. Kosten: Ein Millionen-Vorhaben.

Autor: Bruno Knöller