Karlsbad -  23.12.2021
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Einbahnstraße in Karlsbad sorgt für gemischte Gefühle

Karlsbad-Langensteinbach. Bis Februar/März kommenden Jahres sollen die Bauarbeiten im Zusammenhang mit dem Ausbau der St.-Barbara Straße in Langensteinbach abgeschlossen sein und die Trasse für den Verkehr wieder freigegeben werden. „Was dann womöglich witterungsbedingt noch fehlt, ist der Feinbelag“, betont Bauamtsleiter Ronald Knackfuß.

Die Kosten für den Straßenbau belaufen sich auf knapp eine Million Euro. Foto: Weber
Die Kosten für den Straßenbau belaufen sich auf knapp eine Million Euro. Foto: Weber

Für einige Verzögerungen sorgte die Umverlegung von Kabeltrassen unterschiedlichster Versorgungsunternehmen. Der Straßenzug zwischen der Jahnstraße und der Keltenstraße wird komplett erneuert. Im Gemeinderat entschloss man sich zur Umwidmung der St. Barbara-Straße als Einbahnstraße aus Richtung Bahnhof. Geschuldet ist diese neue Regelung nicht zuletzt dem Busverkehr vom Bahnhof zum Karlsbader Schulzentrum. Das Straßenstück bildet hier die Hauptverkehrsachse. Die Gesamtkosten für die Tiefbauarbeiten und den Straßenaufbau belaufen sich auf knapp eine Million Euro. Diese Kosten beinhalten auch die Aufwendungen für die bereits erledigte Sanierung der rund 50 Meter langen Stützmauer mit rund 65.000 Euro. Die Abwasserkanäle mussten nur punktuell erneuert werden. Mitverlegt wurden unter anderem Leerrohre für den Glasfaserausbau und die künftige Stromzufuhr an jedes Grundstück. Dies im Vorgriff auf den geplanten Wegfall der Dachständer für die Stromleitungen. Die Fahrbahnbreite gestaltet sich weiterhin sehr unterschiedlich, zwischen dreieinhalb und rund sechs Meter, bei einer Fußwegbreite von 1,50 Meter.

„Wir begrüßen den schon lange anstehenden Ausbau unserer Straße. Fakt ist allerdings, dass die Anlieger mit der Einbahnregelung für die Fahrt in Richtung Einkaufszentrum Schießhüttenäcker, in Richtung Ettlingen, oder auch zur Autobahn längere Strecken in Kauf nehmen müssen“, erinnert Anwohner Gerhard Lang. Nicht ganz ungefährlich ist allerdings nach seiner Auffassung, dass die Einbahnstraße mit dem Fahrrad in beide Richtungen befahren werden kann.

Autor: Gustl Weber