Karlsbad -  20.05.2021
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Gefäßzentrum erneut dreifach zertifiziert

Karlsbad-Langensteinbach. Das Gefäßzentrum am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach wurde erneut durch drei verschiedene Fachgesellschaften unter die Lupe genommen.

Beim Gefäßzentrum am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach freut man sich über die Zertifizierungen. Archivfoto: Aleksey Khripunkov/stock.adobe
Beim Gefäßzentrum am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach freut man sich über die Zertifizierungen. Archivfoto: Aleksey Khripunkov/stock.adobe

Es ist damit eines von nur vier gefäßmedizinischen Zentren in Baden-Württemberg und 35 deutschlandweit, das gleichzeitig von drei Fachgesellschaften ausgezeichnet wurde.

Im Rahmen der Zertifizierung prüfte eine Expertengruppe der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG), der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) und der Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) das Klinikum unter anderem im Hinblick auf personelle Expertise, medizintechnische Ausstattung, Häufigkeit der durchgeführten Eingriffe und vor allem auf die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit.

Das SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach überzeugte bei der Zertifizierung nicht nur mit modernen Geräten wie dem Herzkatheterlabor und verschiedenen innovativen Behandlungsmethoden wie der LimFlow-Methode (Zuführung von sauerstoffreichen Blut in die Fußvenen), der Shockwave-Behandlung (Kalkzertrümmerung mittels Ultraschall) oder Eingriffen mit Diamantkopfbohrer, sondern auch durch interdisziplinäre Konzepte.

Im interdisziplinären Gefäßzentrum des Karlsbader Klinikums behandeln Mediziner der Vaskulären und Endovaskulären Chirurgie (Gefäßchirurgie), der Inneren Medizin, der Radiologie und der Neurologie gemeinsam Patienten mit besonders komplexen gefäßmedizinischen Erkrankungen. Die Behandlungsschwerpunkte liegen vor allem auf akuten und chronischen Durchblutungsstörungen der Extremitäten, der Bauchgefäße sowie der gehirnversorgenden Gefäße.

Außerdem behandeln die Gefäßexperten auch Patienten mit entzündlichen Gefäßerkrankungen oder dem diabetischen Fußsyndrom, mit venösen Durchblutungsstörungen undderen Folgen. Jeder medizinische Fachbereich steuert eine besondere Expertise zur Behandlung der Patienten bei. Die Teams aus Radiologen, Neurologen, Gefäßchirurgen und Internisten führen unter anderem eine Vielzahl von minimalinvasiven Eingriffen bei kompletten Gefäßverschlüssen und Gefäßengen mit Ballonaufdehnungen beziehungsweise Gefäßprothesen (Stents) durch. pm