Karlsbad -  28.08.2020
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Gute Nachricht für Pendler nach Ittersbach: Neue Parkflächen an Stadtbahn-Trasse

Karlsbad-Ittersbach. Ende April haben die Arbeiten mit rund vierwöchiger Verspätung für die Sanierung der Straße „Zum Wiesengrund“ in Ittersbach begonnen. Bis Mitte Dezember soll die Maßnahme trotzdem abgeschlossen sein, wie Karlsbads Bauamtsleiter Ronald Knackfuß auf Anfrage bestätigt.

Die Straße „Zum Wiesengrund“ in Ittersbach wird schmaler. Dafür entstehen mehr Parkplätze im Umfeld der AVG-Endschleife der S 11. Die Gesamtkosten liegen bei rund 1,5 Millionen Euro. Foto: Weber
Die Straße „Zum Wiesengrund“ in Ittersbach wird schmaler. Dafür entstehen mehr Parkplätze im Umfeld der AVG-Endschleife der S 11. Die Gesamtkosten liegen bei rund 1,5 Millionen Euro. Foto: Weber

Nach aktuellem Stand lasse sich dieses Ziel erreichen. Die Planung¸ Ausschreibungen und die weitere Abwicklung wurde von der Gemeinde an das Ingenieurbüro Kirn in Pforzheim übertragen. Die Gesamtkosten sind mit 1,5 Millionen Euro veranschlagt.

Dabei geht es um Tief- und Straßenbauarbeiten auf einem rund 300 Meter langen Teilstück der Straße „Zum Wiesengrund“ zwischen der Einmündung der Lange Straße bis zum Talwiesenweg im Baugebiet „Breitwiesen“. Der Straßenzug läuft unmittelbar angrenzend an die Endschleife der AVG-Trasse der S 11 aus Richtung Ettlingen/Karlsruhe.

Die Maßnahme beinhaltet eine Erneuerung der Frischwasserleitungen und der Abwasserkanäle – großzügig dimensioniert mit 90 Zentimetern Durchmesser. Die Straße wird komplett neu aufgebaut, dabei allerdings auf 5,50 Meter eingeengt. Damit kann auf voller Länge entlang der Ostseite ein Parkstreifen angelegt werden. Gerade um die Haltstelle an der Endschleife herrscht zunehmend Parkraumnot.

Beidseitig Raum geschaffen

Zahlreiche Pendler, insbesondere aus dem westlichen Enzkreis, wechseln dort vom Auto zur Bahn. Auf dem Teilstück zwischen der Straße Untere Grabenäcker und dem Talwiesenweg werden beidseitig Parkplätze ausgewiesen.

Um die Zufahrt für Anwohner und Bahnkunden während der Bauphase zu gewährleisten, wird die Straßenbaumaßnahme in drei Abschnitte gegliedert. Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert.

Die Gemeinde investiert damit weiter beachtliche Summen in die Sanierung der Straßen und Kanäle in den einzelnen Ortsteilen. Fasst man die Investitionen aktuell über den Zeitraum von vier Jahren zusammen, kommt man auf ein Investitionsvolumen von immerhin rund fünf Millionen Euro.

Autor: Gustl Weber