Karlsbad -  09.09.2021
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Kleinkunstbühne in Karlsbad präsentiert ihr Herbstprogramm

Karlsbad. Die Ittersbacher Kleinkunstbühne geht wieder auf Sendung. Das Publikum soll mit dem Herbstprogramm der Museumsscheune ab dem 25. September wieder Kabarett-, Comedy- und Pantomime-Luft einatmen, so das Credo der Organisatoren. „Pandemiebedingt mussten wir auf das gesamte Frühjahrsprogramm mit zehn geplanten Gastspielen verzichten. Jetzt hoffen wir, mit dem auf fünf Gastspiele reduzierten Herbstspielplan der Scheunen-Bühne wieder Leben einhauchen zu können. Schließlich feiern wir in diesem Jahr den 30. Geburtstag der Kleinkunstbühne und hatten uns so viel vorgenommen“, so Angelika Scheuerlein, Veranstaltungskoordinatorin des Heimatvereins, der die kleine Bühne nach wie vor ehrenamtlich betreibt.

Sie bauen auf ein erfolgreiches Herbstprogramm: Angelika und Peter Scheuerlein von der Ittersbacher Museumsscheune. Foto: Weber
Sie bauen auf ein erfolgreiches Herbstprogramm: Angelika und Peter Scheuerlein von der Ittersbacher Museumsscheune. Foto: Weber

Den Auftakt gestaltet am Samstag, 25. September, der Kabarettist Stephan Bauer unter dem Titel „Ehepaare kommen in den Himmel – in der Hölle waren sie schon“. Der Künstler verspricht zwei Stunden Lachen ohne Atempause. Deutschsprachige Songs, gespickt mit Eigenkompositionen, bietet am 8. Oktober „Junika“ mit dem Ittersbacher Newcomer Julius Kappler (Gitarre), Julian Kronenwett (Bass) und Patrick Leonhard (Cajon), bevor dem Scheunen-Publikum am 16. Oktober mit Peter Mim, einem der populärsten Pantomime-Poeten Europas, wortlose Poesie geboten wird. Mitten aus dem Leben, manchmal böse, aber immer irrsinnig komisch, gestaltet sich das Programm des Kabarettisten Stefan Waghubinger, der am 22. Oktober unter dem Titel „Ich sag’s jetzt nur Ihnen“ auftritt. Viel Spaß verspricht der Kabarettist Thomas Reis am 13. November mit seinem neuen Programm „Das deutsche Recht“. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 20 Uhr.

Peter Scheuerlein, er ist für den Bereich Technik und Ausstattung verantwortlich, erinnert bei der Spielplanvorstellung daran, dass im Frühjahr von zehn geplanten Vorstellungen nur sechs zustande kamen. Dabei konnte man nach den Corona-Richtlinien von den einhundert Plätzen nur rund 35 anbieten. Nach den aktuellen Regelungen kann erfreulicherweise wieder die volle Platzzahl verkauft werden. Für das Publikum gilt allerdings: geimpft, genesen oder getestet. In Grenzen hielten sich in der Pandemiephase bisher die finanziellen Verluste, wie Angelika Scheuerlein berichtet. Zum einen wurden für ausgefallene Vorstellungen keine Künstlergagen fällig. Hier versucht man, die Betroffenen in Zukunft zu engagieren. Einige treue Besucher zeigten sich in der schwierigen Phase recht spendenfreudig und nicht zuletzt wurden die Eintrittspreise von 14 auf 20 Euro erhöht.

Autor: Gustl Weber