Karlsbad -  18.03.2021
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Klimawandel macht’s nötig: In Karlsbad müssen neue Baumarten

Karlsbad-Ittersbach. Bei Ittersbach werden große Fläche aufgeforstet. Zum Einsatz kommen Eichen, Hainbuchen und Erlen.

50 bis 80 Zentimeter groß sind die zarten, zweijährigen Eichensetzlinge, die der Karlsbader Forstrevierleiter Martin Mußgnug (links) zeigt. Sie sollen in Jahrzehnten für einen widerstandsfähigen Gemeindewald sorgen. Foto: Weber
50 bis 80 Zentimeter groß sind die zarten, zweijährigen Eichensetzlinge, die der Karlsbader Forstrevierleiter Martin Mußgnug (links) zeigt. Sie sollen in Jahrzehnten für einen widerstandsfähigen Gemeindewald sorgen. Foto: Weber

Aktuell werden knapp 2,5 Hektar nordwestlich des Ittersbacher Gewerbegebietes Stöckmädle aufgeforstet. Dort soll mit den rund 4 000 Setzlingen für die kommenden Generationen ein stabiler Eichenwald entstehen – durchsetzt mit Hainbuchen und in den kleineren, etwas feuchteren Zonen mit Erlen.

„Wo immer möglich, setzen wir auf Naturverjüngung unserer Baumarten“, so Karlsbads Forstrevierleiter Martin Mußgnug. „Soweit aufgrund des Klimawechsels verbunden mit Trockenschäden oder durch Borkenkäferbefall jedoch ein Baumartwechsel notwendig wird, sind Eichen, Hainbuche, Douglasien oder auch Esskastanien die bevorzugten Arten.“

Mehr lesen Sie am Freitag, 19. März, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Autor: Gustl Weber