Karlsbad -  21.08.2020
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Neue Bushaltestelle beim SRH Klinikum Karlsbad mit mehr Platz

Karlsbad. Durch Verlegung der Haltstelle sollen die Busse enger an den Eingangsbereich des SRH Klinikums in Karlsbad heranrücken. Ein Thema, das schon länger immer wieder auf den Tagesordnungen verschiedener Gremien auftaucht, resultierend aus Anregungen von Mitarbeitern wie auch Besuchern. Verbunden damit sind allerdings zunächst umfangreiche Baumaßnahmen, die nach aktuellem Stand im kommenden Jahr zur Ausführung kommen sollen, wie Klinik-Sprecher Mischa Lange auf Anfrage erklärt.

Das SRH Klinikum Karlsbad ist bisher über die Regionalbuslinie 721 ab Pforzheim angebunden. Täglich finden neun Fahrten dorthin statt. Foto: Weber
Das SRH Klinikum Karlsbad ist bisher über die Regionalbuslinie 721 ab Pforzheim angebunden. Täglich finden neun Fahrten dorthin statt. Foto: Weber

Die bisherige Bushaltestelle im Eingangsbereich der Werner-Boll-Straße/L 622 liegt etwa 400 Meter vom Klinikum mit heute über 1000 Mitarbeitern entfernt. Dieses kann von den pendelnden Mitarbeitern wie auch von Patienten oder Besuchern nur über einen für viele beschwerlichen Anstieg erreicht werden.

Auch beim SRH Klinikum habe die Corona-Pandemie einige Bauprojekte zwangsläufig zunächst in den Hintergrund treten lassen, so Lange. Nach der Entwurfsplanung wird für die Haltstelle unmittelbar gegenüber der Schranke beim Haupteingang eine recht aufwendige Baumaßnahme notwendig. Die Entwurfsplanung sieht einen großflächigen Wendekreis vor. Für die Haltestelle selbst sollen vor dem Schwesternwohnheim acht gemeindeeigene Parkplätzen in Anspruch genommen werden. Mit dieser Maßnahme besteht gleichzeitig die Chance, den rechtlich geforderten barrierefreien Ausbau von Haltestellen in diesem Bereich zu realisieren. Laut Bürgermeister Jens Timm ist auch die Gemeinde an einer räumlichen Verbesserung der Anbindung des Klinikums interessiert. „Der Gemeinderat hat bereits die Bereitschaft für eine finanzielle Beteiligung signalisiert“, so Timm, der auf eine gemeinsame Ortsbesichtigung mit  Klinikum, KVV und AVG im Vorfeld der Entwurfsplanung verweist. Lange spricht von Gesamtkosten in Höhe von rund 250 000 Euro.

Laut Ragnar Watteroth, Kämmerer des Landkreises Karlsruhe, kann der Bauherr mit einem Zuschuss nach dem Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetz des Landes Baden-Württemberg in der Größenordnung von immerhin 50 Prozent der Baukosten rechnen. Offensichtlich ist allerdings noch nicht endgültig klar, wer letztlich Bauherr dieser Maßnahme sein wird.

Autor: Gustl Weber