Karlsbad -  30.05.2021
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Neuer Bike-Parcours in der Nähe des Schulzentrums in Karlsbad kommt gut an

Karlsbad. Es war eine Initiative der Jugend, die bei der Gemeinde offene Ohren fand. Seit einigen Tagen ist der neue Parcours für Mountainbiker, im Fachjargon Pumptrack, auf einem rund 800 Quadratmeter großen Areal oberhalb der Becker-Sporthalle beim Karlsbader Schulzentrum in Langensteinbach fertiggestellt und bereits stark frequentiert. „Der Wunsch nach einem neuen Pumptrack Parcours kam von einigen Gymnasiasten und stand auf der Wunschliste im Rahmen unserer Aktivitäten der Jugendbeteiligung Karlsbad“, so Kai Basler, bei der Gemeinde für diesen Bereich verantwortlich.

Auf dem neuen Pumptrack in der Nähe des Karlsbader Schulzentrums sind bereits Könner in diesem Metier mit artistischen Einlagen unterwegs. Foto: Weber
Auf dem neuen Pumptrack in der Nähe des Karlsbader Schulzentrums sind bereits Könner in diesem Metier mit artistischen Einlagen unterwegs. Foto: Weber

Der vor neun Jahren unmittelbar gegenüber dem Jugendzentrum angelegte Parcours hatte einen eher provisorischen Charakter. „Jetzt haben wir einen perfekten Pumptrack mit einer tollen Hügellandschaft bei zwei Rundkursen, und zwar für Anfänger oder auch für Kids ab sechs oder sieben Jahren und für Fortgeschrittene“, freut sich Philipp Sagawe im Kreise von über zwanzig begeisterten Pumptrack-Fans, die mit viel Geschick und zum Teil artistischen Einlagen ihre Runden drehten. Beim Pumptrack geht es darum, ohne in die Pedale zu treten durch Gewichtsverlagerung und Zieh- und Drückbewegungen an Geschwindigkeit zu gewinnen.

Absprachen mit dem Bauhof

Der 15-jährige Gymnasiast Sagawe war es, der zusammen mit seinem Klassenkameraden Maxim Ostrowski die Verbindung zwischen den Trail-Fans und der Gemeinde, sprich dem Garten- und Umweltamt mit Bauhof hielt, wo man für den Bau des Parcours mit ausgeformten Erdhügeln aus einem Lehmgemisch und den mit Splitt bedeckten Parcours verantwortlich war.

Dabei haben die Jugendlichen kräftig mitgeholfen. „Sie werden auch die regelmäßige Pflege der Strecken übernehmen. Hierfür haben die jungen Initiatoren bereits Handwerkszeug erhalten“, so die Leiterin des Karlsbader Garten- und Umweltamtes, Sarah Esaias. Bei langer Trockenheit gilt es die Anlage zwischendurch zu bewässern.

„Zunächst bieten wir mit dem Pumptrack, der rund 25.000 Euro kostet, ein weiteres Freizeitangebot vor Ort, insbesondere für die Jugend“, so Karlsbads Bürgermeister Jens Timm. Die Nähe zum Schulzentrum mit Gymnasium, Realschule und Gemeinschaftsschule bei insgesamt über 2000 Schülern sei dabei ideal.

Autor: Gustl Weber