Karlsbad -  18.01.2021
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Ökologisch wertvolles Projekt: Erdfilteranlagen in Ittersbach für rund vier Millionen Euro saniert

Ittersbach. Bei der Inbetriebnahme im Jahr 1996 stießen sie als ökologisch beispielhafte Lösung auch international auf Beachtung. Die Rede ist von vier Retentionsfilteranlagen zur Klärung des Oberflächenwassers (kein Schmutzwasser aus den Gebäuden) im heute rund 68 Hektar großen Ittersbacher Gewerbegebiet „Stöckmädle“, die aktuell in einer knapp zweijährigen Bauphase mit einem Kostenaufwand von 3,85 Millionen Euro grundlegend saniert wurden.

Mit knapp vier Millionen Euro wurden die Erdfilteranlagen zur Klärung des Oberflächenwassers im Ittersbacher Gewerbegebiet „Stöckmädle“ grundlegend saniert. Hier ist die größte Anlage, Auerbächle 1, im Waldbereich zu sehen. Foto: Weber
Mit knapp vier Millionen Euro wurden die Erdfilteranlagen zur Klärung des Oberflächenwassers im Ittersbacher Gewerbegebiet „Stöckmädle“ grundlegend saniert. Hier ist die größte Anlage, Auerbächle 1, im Waldbereich zu sehen. Foto: Weber

„Ich denke, dass man vor 25 Jahren den jetzt entstandenen Sanierungsaufwand in dieser Höhe nicht erahnen konnte. Natürlich hat der Gemeinderat damals im Vorfeld der Aufstellung des Doppelhaushaltes 2019/2020 kräftig geschluckt. Fakt ist jedoch nach wie vor, dass Karlsbad erneut in ein ökologisch wertvolles Konzept investiert hat“, betont Bürgermeister Jens Timm. Laut Bauamtschef Ronald Knackfuß habe sich der zweite Vergabeweg an ein Generalunternehmen bei diesem Sanierungsprojekt bewährt. Sowohl die zeitliche Fertigstellung als auch die Kosten würden sich absolut im vorgegebenen Rahmen bewegen. Ein Blick zurück in das Jahr 1995 erinnert an die große, bundesweite Aufmerksamkeit, die damals diese ökologische, erdnahe Lösung erreichte. Besuch bekamen die Karlsbader etwa aus Österreich und dem nahen Elsass, aber auch von einer chinesischen Delegation, die auf Deutschlandtour war. Mehr über die Sanierung der Filteranlagen in Ittersbach lesen Sie am Dienstag, 19. Januar, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Autor: i.e.