Karlsbad -  11.01.2021
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Parkende Autos sind Ärgernis für Winterdienst in Karlsbad

Karlsbad. Wie in den Vorjahren ist auch der Technische Dienst der Gemeinde Karlsbad entsprechend auf Winterdiensteinsätze vorbereitet. Etwa den Schneefall in den zurückliegenden Wochen. Durch ein spezifisches Hygienekonzept könne auch ein Winterdienst in Corona-Zeiten gewährleistet werden, heißt es in einer Mitteilung der Kommune.

Die Räum- und Streufahrzeuge seien einsatzbereit und die Streusalzlager mit 150 Tonnen gut gefüllt. Die Straßenverhältnisse werden durch Streckenfahrten des Einsatzleiters frühmorgens ab 3 Uhr persönlich kontrolliert und telefonisch die Mitarbeiter alarmiert. Die in Karlsbad zu bedienenden Strecken werden auch in diesem Jahr nach einer Prioritätenliste befahren. Bei den Fuß- und Gehwegen, für die der Winterdienst der Gemeinde Karlsbad zuständig ist, gelten die gleichen Prioritäten. Dadurch gewährleisten die Mitarbeiter des Technischen Dienstes, dass bis zum Beginn des Berufsverkehrs alle im Räum- und Streuplan enthaltenen Strecken abgearbeitet sind.

65 Kilometer zu räumen

Der Winterdienst der Gemeinde wird in allen fünf Ortsteilen ausschließlich durch Mitarbeiter des Technischen Dienstes geleistet. Es sind sechs Fahrzeuge mit Räumschilden und Streueinrichtungen im Einsatz. Außerdem arbeiten drei Teams mit jeweils drei Mann auf Wegen und Plätzen mit Salz und Schneeschippen. Das betreute Straßen- und Wegenetz weist eine Länge von 65 Kilometern auf. Ohne die Mitarbeit der Bevölkerung kann aber eine Winterdienstmannschaft nicht reibungslos arbeiten. Dabei sind die Autofahrer gefordert. Immer wieder kommt es vor, dass Straßen nicht werden können, weil parkende Fahrzeuge die Durchfahrt versperren. Die Gedankenlosigkeit einiger Bürger wird so zum Ärgernis, heißt es seitens der Kommune. Ein Räumfahrzeug benötigt eine Durchfahrtsbreite von 3,50 Metern inklusive Schneeablagefläche am Fahrbahnrand.

Autor: pm