Karlsbad -  09.06.2021
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Spielplätze: Karlsbad schafft Freiräume für die ganze Familie

Karlsbad. Wohin mit Kindern, wenn weder Sport noch Musikunterricht stattfinden und sich die Möglichkeiten für Familienausflüge coronabedingt in Grenzen halten? Man geht auf den Spielplatz, gegebenenfalls unter Einschränkungen der jeweils geltenden Infektionsschutzverordnung. Doch mit dieser Idee ist man seit der Pandemie nicht alleine an der Rutsche, wie vor Ort unschwer festzustellen ist.

Auf der Cyclone immer gut festhalten: Die neunjährige Mia (rechts) und ihr fünfjähriger Bruder Moritz haben Spaß auf der neuen Cyclon-Schaukel, die auf dem großen Spielgelände in Ittersbach aufgestellt wurde. Foto: Weber
Auf der Cyclone immer gut festhalten: Die neunjährige Mia (rechts) und ihr fünfjähriger Bruder Moritz haben Spaß auf der neuen Cyclon-Schaukel, die auf dem großen Spielgelände in Ittersbach aufgestellt wurde. Foto: Weber

„Die Spielplätze sind sichtbar verstärkt auch für ganze Familien in den Blickpunkt gerückt. Aber auch bereits vor der Pandemie war unser Ziel, die Plätze, soweit es die Flächen zulassen, möglichst familiengerecht auszustatten. Gleichzeitig wollen wir durch Ergänzung der Spielgeräte auch den Kleinkindern gerecht werden“, betont Karlsbads Bürgermeister Jens Timm. In Vorbereitung ist laut Timm eine illustrierte Karlsbader Spielplatzfibel, in der die einzelnen Anlagen näher vorgestellt werden.

Dabei kann sich das Angebot in Karlsbad in diesem Bereich sehen lassen. In den fünf Ortsteilen verfügt man aktuell über immerhin 27 öffentliche Spielplätze mit einer Gesamtspielfläche von rund 3,7 Hektar (ohne die Spielbereiche in den neuen Kitas). Im Gespräch mit den Verantwortlichen des Garten- und Umweltamtes der Gemeinde wurde deutlich, dass, soweit es die Flächen zulassen, ansprechende Sitzgarnituren mit Tischen installiert werden. „Vor kurzem haben wir fünf weitere, sehr stabile Garnituren, die von unseren technischen Diensten hergestellt wurden, installiert“; so Thomas Anderer, für diesen Bereich bei der Gemeinde verantwortlich.

Das Beispiel Karlsbad zeigt, wie sich der Aufwand aktuell darstellt. Die zuordenbaren Personalkosten für die Spielplätze liegen bei rund 200.000 Euro jährlich. Für die Beschaffung neuer Spielgeräte in den letzten Jahren waren zwischen 25.000 und 50.000 Euro im Haushalt eingestellt. Hinzu kommen weitere rund 30.000 Euro für Reparaturen der Geräte und die Sanierung beziehungsweise den Materialaustausch wie Sand oder Holzhackschnitzel in den Spielzonen. Mit immerhin rund 5.000 Quadratmetern ist der Spielplatz an der Belchenstraße in Ittersbach die größte Einrichtung. Hier wurde das Geräteangebot beispielsweise um eine hängende Cyclone als Schaukel mit Drehfunktion für mehrere Kinder für rund 5.000 Euro ergänzt.

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Autor: Gustl Weber