Karlsbad -  10.05.2021
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Wechsel im Umweltamt: Klaus Rösch hört in Karlsbad auf

Karslbad. Nach dreißig Jahren als Leiter des Garten- und Umweltamtes in Karlsbad geht der 64-jährige Agrar-Ingenieur Klaus Rösch in den Ruhestand. Nachfolgerin ist die 32-jährige Verwaltungsfachwirtin Sarah Katharina Esaias aus Marxzell.

Klaus Rösch geht als Leiter des Garten- und Umweltamtes in Karlsbad in Rente.
Klaus Rösch geht als Leiter des Garten- und Umweltamtes in Karlsbad in Rente.

„Als ich meinen Dienst hier antrat, war das Karlsbader Ökologieprogramm zur Förderung einer umweltfreundlichen Landwirtschaft bereits im Gange. Ende 1990 erhielt die Gemeinde hierfür den Umweltpreis des Landes, der durch den damaligen Umweltminister Erwin Vetter, verbunden mit einem Scheck in Höhe von 100 000 D-Mark, höchstpersönlich im Rahmen einer Gemeinderatssitzung überreicht wurde“, so Klaus Rösch.

Auf die Frage nach den bedeutendsten Projekten in seinem Fachbereich nennt Klaus Rösch die im Jahre 1996 in Betrieb genommenen Retentionsfilteranlagen zur Reinigung des Oberflächenwassers aus dem Gewerbegebiet Stöckmädle in Ittersbach. Eine, entgegen den sonst üblichen Betonklärbecken ökologische Variante, die damals viel Beachtung fand. Besuch bekamen die Karlsbader aus Österreich, dem Elsass sowie von einer chinesischen Delegation. Relative frühe Akzente setzte Karlsbad auch in Sachen Energiewende bereits 2005 mit dem Bau einer mit Pellets und Öl befeuerten Heizzentrale für das gesamte Schulzentrum mit Gymnasium, Realschule und Gemeinschaftsschule sowie drei Sporthallen.

Autor: Gustl Weber