Oberderdingen
Oberderdingen -  02.05.2021
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„Bürgermeister ist mein Traumberuf“: Oberderdingens Rathauschef für 20-jährige Dienstzeit ausgezeichnet

Oberderdingen. Oberderdingens Schultes ist ein Energiebündel, dessen Augen immer vor Begeisterung strahlen, wenn er von seinen vielen Ideen und Vorhaben erzählt, wie er seine Gemeinde tatkräftig weiter nach vorne bringen kann. Und wer ihn persönlich schon länger kennt, weiß, dass Thomas Nowitzki 24 Stunden am Tag für seine Arbeit nicht reichen. „Dann lassen wir die Mittagspause ausfallen und haben 25 Stunden“, sagt er lächelnd im Gespräch. „Bürgermeister war schon immer mein Traumberuf“, schiebt er dann nach. Und deshalb verwundert es auch nicht, dass Nowitzki jüngst für sein mittlerweile 20 Jahre währendes Engagement, zuerst als Beigeordneter Bürgermeister ab dem Jahr 2001 und dann als Bürgermeister seit 2003 vom Gemeindetag Baden-Württemberg mit Urkunde und Stele ausgezeichnet wurde.

Für 20 Jahre als Bürgermeister wurde Thomas Nowitzki jüngst vom Gemeindetag Baden-Württemberg geehrt. Am 7. Mai wird der unermüdliche Schaffer 65 Jahre alt. Foto: Prokoph
Für 20 Jahre als Bürgermeister wurde Thomas Nowitzki jüngst vom Gemeindetag Baden-Württemberg geehrt. Am 7. Mai wird der unermüdliche Schaffer 65 Jahre alt. Foto: Prokoph

Unter anderem ist Nowitzki schon seit 2011 im Gemeindetag Baden-Württemberg als Kreisvorsitzender der Bürgermeisterversammlung aktiv sowie seit 2011 Mitglied im Landesvorstand zuerst als stellvertretendes und nun ab Mai 2021 als Mitglied des Präsidiums. Seit 1978 gehört Nowitzki der Oberderdinger Verwaltung an, zuerst als Haupt- und Bauamtsleiter und ab 2001 als Beigeordneter Bürgermeister, bevor er am 1. Januar 2003 erstmals zum Bürgermeister gewählt wurde. „Mir hat schon als Schüler gefallen, welche Möglichkeiten ein Bürgermeister hat, eine Gemeinde zu gestalten“, sagt der in Knittlingen geborene Nowitzki.

„Otto Kübler war ein Freund der Familie“, berichtet Nowitzki über den früheren Knittlinger Bürgermeister Otto Kübler (1937 bis 2011). Mit ihm habe es im Familienkreis schon in seiner Jugend viele angeregte politische Diskussionen gegeben, was ihn geprägt habe. Und schon früh hat Nowitzki als Ältester von drei Brüdern und einer Schwester im elterlichen Getränkehandel in Knittlingen mithelfen müssen und so ein Gespür für die Belange der Wirtschaft entwickelt. Deshalb hat Nowitzki heute als Bürgermeister in seiner zweiten Amtszeit wohl auch in der Regel eine 60-Stunden-Woche.

Mehr lesen Sie am Montag, 3. Mai, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Autor: Ilona Prokoph