Oberderdingen
Oberderdingen -  28.01.2021
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Großprojekte und hoher Besuch: CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann in Oberderdingen

Oberderdingen. Während in der Großen Kreisstadt Mühlacker die 2016 gegründete Stadtbau GmbH mit bisher nur einem einzigen entwickelten Bauprojekt in der Stuttgarter Straße quasi noch in den Kinderschuhen steckt, bewegt sich die Gemeinde Oberderdingen bereits in ganz anderen Sphären.

Nach dem Besuch im Oberderdinger Rathaus hat sich Susanne Eisenmann, Kultusministerin und CDU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, ins Goldene Buch der Gemeinde eingetragen. Darüber freut sich neben Bürgermeister Thomas Nowitzki (rechts) auch der CDU-Landtagskandidat Ansgar Mayr (Wahlkreis Bretten). Foto: Hepfer
Nach dem Besuch im Oberderdinger Rathaus hat sich Susanne Eisenmann, Kultusministerin und CDU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, ins Goldene Buch der Gemeinde eingetragen. Darüber freut sich neben Bürgermeister Thomas Nowitzki (rechts) auch der CDU-Landtagskandidat Ansgar Mayr (Wahlkreis Bretten). Foto: Hepfer

Seit 2008 hat die dortige Kommunalbau GmbH als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Gemeinde insgesamt 108 Wohnbauprojekte realisiert. Hinzu kommen etwa 40 Eigentumswohnungen und drei gewerbliche Baukonzepte. Als nächstes Großprojekt soll im Bereich des Ortskerns ein Komplex mit Café, Eisdiele sowie Miet- und Ferienwohnungen entstehen. Dies und weitere bereits umgesetzte Wohnbauvorhaben stellte gestern Kämmerer Dieter Motzer, gleichzeitig Geschäftsführer der Kommunalbau GmbH, beim Besuch von CDU-Kultusministerin Susanne Eisenmann zusammen mit dem CDU-Landtagskandidaten Ansgar Mayr (Wahlkreis Bretten) im Oberderdinger Rathaus vor.

„Der Wohnflächenmangel ist nicht nur auf die Ballungsräume begrenzt, sondern längst auch im ländlichen Raum angekommen“, hielt Mayr fest und erntete dabei zustimmendes Nicken in der Gesprächsrunde. „Wir haben dieses Problem in ganz Baden-Württemberg. Und es wird größer, nicht kleiner“, fügte Susanne Eisenmann hinzu. Dabei machte Oberderdingens Bürgermeister Thomas Nowitzki deutlich, dass die Kommunen bei der Wohnflächen-Entwicklung immer mehr gesetzliche Hürden nehmen müssten – gerade auch im Hinblick auf die Landesbauordnung (LBO). „In puncto Finanzierung von Projekten, aber auch beim Thema Fördergelder würde ich mir mehr Flexibilität wünschen“, betonte Nowitzki. Anhand des ehemaligen Gasthauses „Traube“ im Teilort Großvillars zeigte Kommunalbau-Chef Dieter Motzer unter anderem auf, wie schwierig und zeitaufwendig die Sanierung dieses Objekts war. „Das hat uns monatelang Nerven und Geld gekostet. Gerade in Sachen Denkmalschutz hat man sich fragen müssen, ob da überhaupt noch Bodenhaftung besteht.“

Mehr darüber lesen Sie am Freitag, 28. Januar in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Autor: pep