Schömberg
Schömberg -  06.02.2020
Artikel teilen: Facebook Twitter Whatsapp
Anzeige

Ärger wegen niedrigem Wasserdruck: Darum hatten einige Schömberger mit Problemen zu kämpfen

Schömberg. In Schömberg hatten Bürger zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen mit schwachem Druck auf den Wasserleitungen zu kämpfen. Auf Facebook meldeten sich mehrere Nutzer aus dem Kurort zu Wort, schilderten und diskutierten diesbezüglich ihre Probleme. Laut der Verwaltung war eine Umstellung bei der Wasserversorgung verantwortlich.

Über niedrigen Wasserdruck klagten einige Schömberger. Symbolbild: Adobe Stock
Über niedrigen Wasserdruck klagten einige Schömberger. Symbolbild: Adobe Stock

„Habt ihr auch so schwachen Wasserdruck heute?“, fragte ein Facebook-Nutzer aus der Schubertstraße am Mittwochabend. Eine Frau aus der Poststraße berichtete am Donnerstagmorgen Ähnliches. Eine andere Nutzerin des sozialen Netzwerks schrieb kurz zuvor, dass bei ihr gar überhaupt kein Wasser mehr aus der Leitung fließe. Weitere Schömberger antworteten darauf und klagten ebenfalls über schwachen Wasserdruck bis in den Vormittag hinein.

Bauamtsleiter Martin Dittler bestätigte am Donnerstag auf PZ-Anfrage, dass es seit Mittwochabend Druckschwankungen bei der Versorgung gegeben habe. „Betroffen waren teilweise Straßenzüge in der Niederzone des Kernortes.“

Anzeige

Durch die Regenfälle in den vergangenen Tagen seien bei den Quellen, die Schömberg mit Wasser versorgen, erhöhte Trübungswerte festgestellt worden, so Dittler weiter. Daher habe der Kurort vorübergehend von einem Hochbehälter in Oberlengenhardt aus versorgt werden müssen. „Wegen des deutlich kleineren Behältervolumens kam es zu einem Versorgungsengpass und infolgedessen zu Druckschwankungen im Netz.“

Am Donnerstagvormittag seien die Schömberger dann wieder wie gewohnt von einem Hochbehälter im eigenen Ort versorgt worden, sagte der Bauamtsleiter. Die Trübungswerte der Schömberger Quellen seien da schon wieder im zulässigen Bereich gewesen.

Damit derartige Probleme künftig nicht mehr auftreten, möchte die Gemeinde ihre Hochbehälter in Schömberg und Langenbrand mit speziellen Filteranlagen ausstatten. Die Verwaltung warte derzeit noch auf einen positiven Förderungsbescheid, so Dittler abschließend.

Autor: kir