Schömberg
Schömberg -  08.07.2019
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Berglaufspezialisten voll gefordert beim Hengstberglauf

Schömberg. Der WSV Schömberg hat zwei Tage vor dem Pforzheimer CityLauf seinen fünften Hengstberglauf durchgeführt, den dritten von acht Bergläufen des Calwer Berglauf-Cups. 14 Läuferinnen und 37 Läufer hatten sich am Freitagabend in Calmbach auf die knapp fünf Kilometer lange Strecke begeben. Das Ziel war das 250 Meter höher gelegene Vereinsheim des WSV nahe der Biathlonanlage in Schömberg.

Alwin Wurster aus Ebershardt war der älteste Teilnehmer beim Hengstberglauf in Schömberg. Foto: Groteloh
Alwin Wurster aus Ebershardt war der älteste Teilnehmer beim Hengstberglauf in Schömberg. Foto: Groteloh

Der dritte Kilometer verläuft leicht abwärts, so dass sich die Anstiege auf den Anfangskilometern und insbesondere dem letzten Kilometer verteilt hatten. Dieser verlief zudem auf einem trailartigen Weg, kurvig und mit Wurzeln versehen, so dass die 51 Berglaufspezialisten zusätzlich gefordert waren.

Bei den Frauen gewann Carmen Keppler (W40, SV Oberkollbach) in einer Zeit von 26:35 Minuten. Jeweils eine halbe Minute später folgten Christine Holdermann (W 50, SZ Bad Herrenalb) und Uta Groeper (W 45, TSV Kuppingen). Carmen Keppler bestätigte dann auch zwei Tage später beim Pforzheimer CityLauf ihre Topform und gewann im Enzauenpark zum ersten Mal die Frauenwertung über zehn Kilometer in 39:09 Minuten. Damit hat sie beste Chancen zum fünften Mal in Folge die Volkslauf-Cup-Serie der Sparkasse Pforzheim Calw zu gewinnen. Der CityLauf war die fünfte Veranstaltung der Serie.

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Bei den Männern konnte sich der frühere Radprofi Roland Golderer (M40, RSV Schwalbe Ellmendingen) nahezu erwartungsgemäß an die Spitze setzen und gewann den Hengstberglauf zum dritten Mal. Auch beim Pforzheimer CityLauf lief er vorne mit, musste sich aber mit 32:02 Minuten dem Sieger Markus Nippa vom TV 34 Pforzheim (31:45 Minuten) geschlagen geben. Golderer hatte die Gesamtwertung des Calwer Berglauf-Cups im vorigen Jahr für sich entscheiden können – vor Daniel Kirchenbauer (M 35, SV Oberkollbach). Genau eine Minute betrug nun der Abstand zwischen den beiden. Golderer benötigte 20:25 Minuten, 20 Sekunden schneller wie noch bei seinem Sieg vor zwei Jahren und konnte so den Streckenrekord von Tim Weber aus dem Jahr 2015 um zwölf Sekunden verbessern. Auf dem dritten Platz lief der Vorjahressieger Christian Dihlmann (M30, SV Oberkollbach) ein – in einer Zeit von 22:10 Minuten.

Jung und Alt unterwegs

Mit Jahrgang 2004 war zwar Paul Schmid (TSV Wildbad) der jüngste Teilnehmer, trotzdem aber einer der schnellsten. Nach 24:07 Minuten überquerte er auf Platz sechs die Ziellinie. Lina Krax vom ausrichtenden Verein war die jüngste Läuferin und benötigte 38:40 Minuten. Der älteste Teilnehmer war Alwin Wurster aus Ebershardt nahe Nagold, der im kommenden Jahr gar die Altersklasse M80 aufmischen will.

Die Austragung der gesamten Veranstaltung einschließlich der Siegerehrung verlief reibungslos, zumal auch die Wetterbedingungen optimal waren. So konnte der erste Vorsitzende des WSV, Günther Bauer, der die Siegerehrung moderierte, ein durchweg positives Fazit ziehen. Am 26. Juli findet mit dem 17. Altbulacher Berglauf der 4. Lauf zum Calwer Berglauf-Cup statt. Im Nagoldtal zwischen Calw und Wildberg treffen sich die Bergläufer erneut, um diesmal 220 Höhenmeter verteilt auf 2,9 Kilometer zu erklimmen, hoch zum Neubulacher Ortsteil Altbulach.

Ergebnisse und Informationen über alle Läufe unter www.calwer-berglauf-cup.de.

Autor: Sebastian Groteloh