Schömberg
Schömberg -  10.09.2020
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Suche nach einer Jugendhaus-Leitung in Schömberg gestaltet sich schwierig

Schömberg. Nicht entmutigen lassen sich der Schömberger Bürgermeister Matthias Leyn und seine Hauptamtsleiterin Lea Miene. Und das, obwohl sie schon seit Januar auf der bisher vergeblichen Suche nach einer geeigneten Person sind, die das Jugendreferat der Gemeinde leitet, also auch dem Jugendhaus vorsteht. Zum dritten Mal schon ist die Position ausgeschrieben worden. Dabei handelt es sich um eine unbefristete Vollzeitstelle und der Arbeitsbeginn könnte sofort erfolgen.

Wer wird das Schömberger Jugendhaus leiten? Die Stelle wurde bereits zum dritten Mal ausgeschrieben.Foto: Meyer/PZ-Archiv
Wer wird das Schömberger Jugendhaus leiten? Die Stelle wurde bereits zum dritten Mal ausgeschrieben.Foto: Meyer/PZ-Archiv

„Überall gibt es im Sozialbereich einen Fachkräftemangel. Das ist in Kitas nicht anders“, glaubt Bürgermeister Leyn die Erklärung für die Vakanz zu kennen. Allerdings lässt ihn die Situation nicht verzweifeln: „Man muss warten können. Der erste Gradmesser für die Bewerberlage ist die Zeit nach den Sommerferien. Jetzt sind viele mögliche Interessenten noch im Urlaub.“

Durch die aufgrund behördlicher Verordnungen erfolgte Jugendhaus-Schließung sei die personelle Lücke nicht ganz so schmerzhaft gewesen, beruhigt der Rathauschef. Auch Vorstellungsgespräche hätten pandemiebedingt verschoben werden müssen. Andererseits bedauert er, dass man in dieser Zeit keinen Zugang zu Jugendlichen gehabt habe. „Allerdings wird es nach den Ferien dennoch ein eingeschränktes Programm geben“, versichert Leyn. „Wir haben eine weitere Mitarbeiterin im Jugendhaus, die in Teilzeit dort arbeitet.“Mehr über das Thema lesen Sie am Freitag, 11. September, in der „Pforzheimer Zeitung Nordschwarzwald“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Autor: kn