Schömberg
Schömberg -  11.11.2019
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Trauer um langjährigen Kurdirektor in Schömberg: Bernd Suppus im Alter von 82 Jahren verstorben

Schömberg/Schwarzenberg. Bernd Suppus prägte Schömberg über Jahrzehnte mit. Nun ist er im Alter von 82 Jahren verstorben.

Bernd Suppus. Foto: Privat
Bernd Suppus. Foto: Privat

Er kam 1976 mit der Eröffnung des Wellenbads nach Schömberg – und hat als Kurdirektor mit dafür gesorgt, dass das ehemalige Freizeitdomizil einst zum touristischen Magneten wurde. In den 26 Jahren Amtszeit (bis 2002) von Bernd Suppus hat sich in der Gemeinde viel getan. Unter anderem wurde das Kurhaus umgebaut. Nun ist der Schwarzenberger am vergangenen Freitag gestorben.

Bis vor wenigen Wochen seien sie gemeinsam noch viel zusammen auf Reisen gewesen, sagt seine Frau Ilsemarie Suppus gestern. In einem PZ-Interview vor rund sieben Jahren schwärmte Bernd Suppus vom Wandern und erzählte von vielen Verbindungen zu ehemaligen Weggefährten aus seiner Zeit als Kurdirektor.

Dem Verein Tourismus, Handel und Gewebe (THG) und seinen Vorgängervereinen stand er 33 Jahre lang als Geschäftsführer und Vorsitzender vor. Suppus gründete den Heimat- und Geschichtsverein Schömberg (HGS) im Jahr 2000 mit, war auch dort viele Jahre im Vorstand aktiv und wirkte bis zuletzt an den Schömberger Heimatbriefen mit.

„Sein freundliches Wesen und seine hohe Fachkompetenz machten ihn zu einem angenehmen und hoch geschätzten Menschen“, schreibt der HGS-Vorsitzende Dieter Wiedenmann anlässlich des Todes. „Er hatte immer gute Laune, war immer zufrieden und wenn jemand Hilfe gebraucht hat, hat er diese ganz selbstverständlich bekommen“, sagt Ilsemarie Suppus über ihren verstorbenen Mann.

Der wurde in Bordenau bei Hannover geboren, machte seine Ausbildung im Oberharz, wo er vor seiner Zeit in Schömberg auch stellvertretender Geschäftsführer der Kurbetriebsgesellschaft war. kri

Autor: kri