Unterreichenbach
Unterreichenbach -  29.09.2021
Artikel teilen: Facebook Twitter Whatsapp

Unterreichenbachs Infrastruktur konnte verbessert werden

Unterreichenbach. Mit einem weinenden Auge hat die Unterreichenbacher Kämmerin Petra Faulhaber dem Gemeinderat nun den Jahresabschluss 2019 für den Gesamthaushalt sowie für den Eigenbetrieb Wasserversorgung letztmals im Buchführungssystem der Kameralistik vorgelegt. Ab dem Haushaltsjahr 2020 gilt die Doppelte Buchführung in Konten, kurz Doppik genannt. Sie dient der Darstellung des gesamten Ressourcenverbrauchs. „Wir können in der Doppik gut weiterarbeiten“, lautete ihr abschließendes Fazit.

Die sanierte Östlichen Hauptstraße in Kapfenhardt. Foto: Dast-Kunadt
Die sanierte Östlichen Hauptstraße in Kapfenhardt. Foto: Dast-Kunadt

Das Haushaltsvolumen für das Jahr 2019 betrug 6,8 Millionen Euro. Davon entfielen 5,94 Millionen Euro auf den Verwaltungshaushalt und rund 860.000 Euro auf den Vermögenshaushalt. Der Gesamthaushalt überstieg damit den Planansatz um 340.000 Euro. Im Verwaltungshaushalt ist dies Faulhaber zufolge auf die deutlich besser als erwarteten Gewerbesteuereinnahmen zurückzuführen. Geplant hatte die Kämmerin für 2019 noch mit 200.000 Euro, tatsächlich erhalten hatte die Gemeinde Unterreichenbach jedoch fast 423.000 Euro. Im Vermögenshaushalt hingegen schlugen insbesondere Baumaßnahmen wie der Gehweg Bahnhofsstraße, die Sanierung der Östlichen Hauptstraße im Teilort Kapfenhardt, das Gemeinschaftsgrabfeld auf dem Friedhof oder der Ausbau Breitbandversorgung zu Buche.

Mehr über das Thema lesen Sie am 30. September in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Autor: Yvonne Dast-Kunadt