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Remchingen -  15.11.2020
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19-Jähriger zu schnell auf A8: Wilde Schleudertour mit fünf Verletzten

Remchingen. Zwei Schwer- und drei Leichtverletzte sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles, der sich am Sonntagmorgen auf der A8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-West und Karlsbad ereignete. Um 1.25 Uhr fuhr ein 19-Jähriger mit seinem Hyundai in Richtung Karlsruhe. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kam er in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab – und das war dann der Auslöser für eine schmerzhaft endende Schleudertour.

Der Hyundai geriet zunächst mit den rechten Reifen auf den Grünstreifen. Beim anschließenden Gegenlenken verlor der 19-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto schleuderte über den rechten und mittleren Fahrstreifen, kippte dann auf die linke Fahrzeugseite und schlitterte so gegen die Betonwand, die den linken Fahrstreifen von der Mittelinsel trennt. Nachdem das Fahrzeug gegen die Betonwand geprallt war, schleuderte es so zurück, dass es schließlich wieder auf den Rädern stehen blieb. Der 19-jährige Fahrer und ein 18-jähriger Mitfahrer wurden schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Drei weitere Mitinsassen im Alter von jeweils 18 Jahren erlitten leichte Verletzungen.

Der Hyundai, mit dem die fünf jungen Männer unterwegs waren, musste abgeschleppt werden. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden in Höhe von etwa 2000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Karlsruhe teilweise gesperrt. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es aber nicht. Außer der Polizei waren noch insgesamt acht Fahrzeuge des Rettungsdienstes und ein Fahrzeug der Feuerwehr an der Unfallstelle eingesetzt.

Autor: pol/tok