3000 Gäste beim "Buchbusch Festival" in Pforzheim: Veranstalter ziehen positive Bilanz
Pforzheim. Rund 3000 Besucherinnen und Besucher haben nach Angaben der Veranstalter am Wochenende das "Buchbusch Festival" in Pforzheim besucht. Das Daytime-Festival für elektronische Musik habe Gäste aus ganz Deutschland und aus dem benachbarten Ausland angezogen. Geboten worden seien internationale Künstler, eine aufwendig gestaltete Festivalwelt mit markanter Wüstenästhetik und die besondere Atmosphäre des Geländes.
Für das Organisationsteam sei besonders erfreulich gewesen, dass viele Gäste bereits zum dritten Mal zum Buchbusch zurückgekehrt seien. Das zeige die wachsende Verbundenheit mit der Veranstaltung. Getragen werde das Festival von zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die über Wochen und Monate am Aufbau beteiligt seien und das Gelände in Eigenleistung gestalteten. So solle die besondere Identität des Festivals weiterentwickelt werden.
Trotz hochsommerlicher Temperaturen sei die Veranstaltung aus Sicht der Einsatzkräfte entspannt verlaufen. Für Abkühlung und ausreichend Getränke sei gesorgt gewesen. Die Sanitätskräfte hätten kaum Einsätze verzeichnet, auch Feuerwehr und Polizei hätten sich mit dem Verlauf zufrieden gezeigt. Nach Veranstaltungsende sei das Gelände gegen Mitternacht zügig und friedlich geräumt worden. Auch die Security habe keine nennenswerten Zwischenfälle gemeldet.
Musikalisch präsentierte das "Buchbusch Festival" den Angaben zufolge erneut ein internationales Line-up der elektronischen Musikszene. Getanzt worden sei von den Mittagsstunden bis in den Abend hinein. Die Stimmung sei ausgelassen, respektvoll und familiär gewesen und von Künstlern wie Besucherinnen und Besuchern positiv hervorgehoben worden.
Neben dem Musikprogramm habe es ein breites gastronomisches Angebot gegeben. Mehrere Foodtrucks boten Speisen aus unterschiedlichen Kulturen an, darunter schwäbische Spezialitäten, kolumbianische Küche und Burger-Klassiker. Auch Einlass, Gastronomie und Infrastruktur seien reibungslos verlaufen.
Was vor drei Jahren als Idee einiger Musikbegeisterter begonnen habe, habe sich nach Einschätzung der Veranstalter zu einer festen Größe in der regionalen Festivallandschaft entwickelt. Trotz des Wachstums sei sich das Festival treu geblieben: Eigenbauten, kreative Gestaltungselemente und eine enge Community prägten weiter den Charakter. Erste Planungen für 2027 hätten bereits begonnen.
