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Fußball -  16.07.2026
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Alternative zu Klopp? Schweinsteiger hat spektakuläre Idee

Was passiert eigentlich, wenn Jürgen Klopp doch nicht Bundestrainer der Nationalmannschaft wird? Ex-Weltmeister Bastian Schweinsteiger nennt eine Alternative.

Bastian Schweinsteiger
Ist bei der WM präsent: Bastian Schweinsteiger. (Archivbild) Foto: Jan Woitas/dpa

Der frühere Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger kann sich seinen ehemaligen Bayern-Chefcoach Louis van Gaal als Bundestrainer vorstellen. Der 74 Jahre alte Niederländer sei für ihn eine echte Option, sollte der geplante Deal mit Jürgen Klopp als Nachfolger von Julian Nagelsmann doch nicht zustande kommen, sagte Schweinsteiger nach dem WM-Halbfinale zwischen Argentinien und England (2:1) in der ARD.

Schweinsteiger: Van Gaal «hat eine Struktur»

«Also wenn Louis van Gaal gesundheitlich die Energie hat, ja, hundertprozentig. Der würde auch gut passen. Das ist einer, der kann etwas Neues aufbauen und hat eine Struktur», erklärte Schweinsteiger. Der langjährige Weltklasse-Profi und Weltmeister von 2014 arbeitete beim FC Bayern mit van Gaal zusammen und wurde von dem Niederländer unter anderem ins zentrale Mittelfeld versetzt.

«Er hat bei den Holländern schon bewiesen, dass er die immer weit gebracht hat. Wenn Jürgen Klopp es nicht machen würde, wäre er bei mir ganz oben», sagte Schweinsteiger. Van Gaal führte die Niederlande 2014 ins Halbfinale, ehe die Träume vom ersten WM-Titel im Elfmeterschießen gegen Argentinien platzten. 2022 verlor Oranje bereits im Viertelfinale gegen Argentinien um Superstar Lionel Messi, der die Albiceleste später zum WM-Titel führte.

Klopp-Poker in der finalen Phase

Die Entscheidung für Klopp als Bundestrainer geht derweil in die finale Phase. In einer digitalen Sitzung der DFB-Spitzenfunktionäre berichtete Präsident Bernd Neuendorf nach dpa-Informationen am Mittwoch über die in den vergangenen Tagen geführten Gespräche mit Klopp in New York und Oliver Mintzlaff, dem Chef von dessen derzeitigem Arbeitgeber Red Bull, in München. 

Ein Knackpunkt für eine finale Einigung mit Klopp sind demnach vor allem dessen diverse private Werbeverträge. Hier muss der DFB mit eigenen Partnern eine Lösung anstreben, inwiefern der 59-Jährige als künftiger Bundestrainer eventuell auch für Konkurrenzunternehmen aktiv sein kann. Wie mit Klopp selbst hat der DFB mit Red Bull offenbar Eckpunkte für eine Einigung bereits erzielt. Hier geht es wohl noch um Details. Dem Vernehmen nach soll Klopp als Coach des Nationalteams einen Vertrag bis zur WM 2030 erhalten.

© dpa-infocom, dpa:260716-930-391834/1

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