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Nordschwarzwald -  19.02.2021
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Ausweg aus Lockdown: CDU-Kandidaten fordern Öffnung von Hotels an Ostern

Nordschwarzwald. Klaus Mack, CDU-Bundestagskandidat, Thomas Blenke, CDU-Landtagskandidat im Kreis Calw, und Katrin Schindele, CDU-Landtagskandidatin für den Kreis Freudenstadt, fordern eine klare Öffnungsperspektive. Calw und Freudenstadt würden das Herzstück des Tourismus im Nordschwarzwald bilden.

Die wichtigste Botschaft laute: Die Inzidenzzahlen sinken. Die genannten Kandidaten sehen deshalb Licht am Ende des Tunnels und fordern zeitlich erkennbare Optionen für die Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe und den Einzelhandel. Die Maßnahmen im Lockdown hätten sich ausgezahlt, stellen die drei Politiker fest. Das habe man nicht zuletzt der Disziplin der Bevölkerung zu verdanken. Jetzt sei aber die Zeit, um über eine schrittweise Lockerung der Maßnahmen nachzudenken.

Entscheidend dürfe dabei nicht mehr die Größe der Läden sein, sondern ein schlüssiges Hygienekonzept: „Wenn Discounter Blumensträuße, Elektronikgeräte und Bekleidung verkaufen dürfen, der örtliche Einzelhandel mit weitaus weniger Kunden pro Quadratmeter Kauffläche aber nicht, stimmt die Relation nicht mehr“, sagt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im baden-württembergischen Landtag, Thomas Blenke.

Die CDU-Politiker haben Einzelhändler und Gastgeber besucht. Die Situation sei teils dramatisch. In den Gewächshäusern stehe die Ware bereit. Die Frühjahrsbepflanzung könne aber nicht ewig lagern. Sonst drohe die Vernichtung der Pflanzen. Bei den Bekleidungsfachgeschäften sei ein Online-Verkauf faktisch nicht möglich. Die Kunden wollten gerade Bekleidung vor dem Kauf anprobieren. Viele Betriebe stünden kurz vor dem Aus.

Autor: pm