Gemeinden der Region
Notfall -  24.05.2026
Artikel teilen: Facebook Twitter Whatsapp

Beamte töten Schützen beim Weißen Haus - Passant verletzt

Während US-Präsident Trump im Weißen Haus ist, kommt es draußen zu einem Schusswechsel. Der Secret Service schießt auf einen mutmaßlichen Angreifer.

Vorfall am Weißen Haus
Schüsse sollen gefallen sein. Foto: Alex Brandon/AP/dpa

Trump war im Weißen Haus

US-Präsident Donald Trump hielt sich zum Zeitpunkt des Vorfalls den Angaben zufolge im Weißen Haus auf. Auf der Plattform Truth Social bedankte er sich später bei seinen Sicherheitskräften für ihren Einsatz. «Vielen Dank an unseren großartigen Secret Service und die Strafverfolgung für ihr schnelles und professionelles Eingreifen heute Abend», schrieb Trump. Der Angreifer habe eine gewalttätige Vergangenheit gehabt und sei «möglicherweise von dem meist geschätzten Bauwerk unseres Landes besessen» gewesen, führte der Präsident aus.

Laut Secret Service wurde kein Beamter verletzt. Nach den Schüssen war am Weißen Haus ein großes Aufgebot der Sicherheitskräfte zu sehen, einzelne Bereiche wurden für Passanten abgesperrt. 

Ob der mutmaßliche Angreifer vorhatte, zum Weißen Haus vorzudringen, blieb unklar. Zu dem Motiv für die Schüsse mitten in der Innenstadt von Washington war zunächst nichts bekannt. Der Secret Service leitete eine Untersuchung ein.

Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge am Samstag nach 18.00 Uhr Ortszeit unmittelbar nordwestlich des Weißen Hauses, wo die Pennsylvania Avenue auf die 17. Straße trifft. An der Nordseite können Passanten dem Weißen Haus sehr nahe kommen - durch einen Gitterzaun ist die Regierungszentrale dort gut zu sehen.

Medienbericht: 21-Jähriger soll Schütze gewesen sein

Zur Identität des mutmaßlichen Schützen gab es zunächst keine offiziellen Angaben. Der Sender CNN berichtete unter Berufung auf nicht genannte Quellen, es handle sich um einen 21 Jahre alten Mann. Mit Verweis auf eine Quelle der Justizbehörden hieß es weiter, dass dieser bereits zuvor mit dem Secret Service aneinandergeraten sei: Im Sommer 2025 soll er eine Zufahrt zum Weißen Haus blockiert haben und dann zur Begutachtung in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen worden sein. Dem Sender zufolge soll ein Richter ihm später verboten haben, sich dem Gelände des Weißen Hauses zu nähern.

© dpa-infocom, dpa:260523-930-122012/6

VG WORT Zählmarke