Bombendrohung, ein trauriger Fund und eine friedliche Corona-Demo: Die Bilder des Wochenendes
Pforzheim/Enzkreis/Kreis Calw. Was für ein Schock: Wegen einer Bombendrohung ist am Samstagabend das CongressCentrum Pforzheim (CCP) geräumt worden. Mehr als 400 Personen wollten das Konzert des italienischen Singer-Songwriter Tony Colombo sehen - ein Stück Normalität in Corona-Zeiten. Doch normal endete der Abend nicht.
Erst am Dienstag hatte eine ähnliche Drohung zur Evakuierung der Pforzheimer Südstadtschule geführt - einen Zusammenhang schließt die Polizei aus. Die Ermittlungen dauern an.
Bereits am Samstagnachmittag hatte ein Leichenfund am Pforzheimer Metzelgraben für Aufregung gesorgt. Ob es sich um den vermissten 70-Jährigen handelt, muss die Obduktion klären - körperliche Merkmale weisen aber laut Polizei darauf hin.
Ebenfalls am Samstag haben Tausende Gegner der Corona-Politik der Bundesregierung am Bodensee demonstriert - viel weniger als erwartet. Die Intiative "Querdenken" hatte allein in Konstanz 30.000 Teilnehmer angemeldet, eine Menschenkette durch Österrech, Deutschland, Liechtenstein und die Schweiz sollten 250.000 Menschen bilden. Am Ende waren es laut Polizei 11.000 Teilnehmer - der Veranstalter spricht von 60.000 bis 70.000.
Im wahrsten Sinne des Worte gute Aussichten gab es bereits am Freitag in Schömberg. Dort haben Vertreter aus Lokal- und Landespolitik sowie des Tourismus' den neuen Aussichtsturm besichtigt. 55 Meter hoch ist der 3,8 Millionen Euro teure Bau. Der baden-württembergische Tourismusminister Guido Wolf (CDU) sprach von einem "touristischen Leuchturm" und einem "Superlativ". Die Gemeinde Schömberg setze damit in der aktuellen Krise ein Zeichen.
