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Pforzheim -  05.10.2020
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Bombendrohung, ein trauriger Fund und eine friedliche Corona-Demo: Die Bilder des Wochenendes

Pforzheim/Enzkreis/Kreis Calw. Was für ein Schock: Wegen einer Bombendrohung ist am Samstagabend das CongressCentrum Pforzheim (CCP) geräumt worden. Mehr als 400 Personen wollten das Konzert des italienischen Singer-Songwriter Tony Colombo sehen - ein Stück Normalität in Corona-Zeiten. Doch normal endete der Abend nicht.

Wegen einer Bombendrohung ist am Samstagabend das CongressCentrum Pforzheim (CCP) geräumt worden.
Wegen einer Bombendrohung ist am Samstagabend das CongressCentrum Pforzheim (CCP) geräumt worden. Foto: Meyer

Erst am Dienstag hatte eine ähnliche Drohung zur Evakuierung der Pforzheimer Südstadtschule geführt - einen Zusammenhang schließt die Polizei aus. Die Ermittlungen dauern an.

Das Konzert des italienischen Schlagersängers Tony Colombo, das am Samstag, 3. Oktober, wegen einer telefonischen Bombendrohung geplatzt war (siehe Foto), soll am kommenden Freitag im CongressCentrum Pforzheim (CCP) wiederholt werden.
Das Konzert des italienischen Schlagersängers Tony Colombo, das am Samstag, 3. Oktober, wegen einer telefonischen Bombendrohung geplatzt war (siehe Foto), soll am kommenden Freitag im CongressCentrum Pforzheim (CCP) wiederholt werden.
Wegen einer Bombendrohung ist am Samstagabend das CongressCentrum Pforzheim (CCP) geräumt worden.
Wegen einer Bombendrohung ist am Samstagabend das CongressCentrum Pforzheim (CCP) geräumt worden.
Den in den Außenbereich verbrachten 430 Veranstaltungsgästen wurde gegen 22 Uhr durch die Polizei mitgeteilt, dass die geplante Veranstaltung gänzlich abgesagt werden muss.
Den in den Außenbereich verbrachten 430 Veranstaltungsgästen wurde gegen 22 Uhr durch die Polizei mitgeteilt, dass die geplante Veranstaltung gänzlich abgesagt werden muss.

Südstadtschule_Pforzheim_Bedrohung
Wegen einer telefonischen Drohung musste die Pforzheimer Südstadtschule am Donnerstagmittag evakuiert werden. Einen verdächtigen Gegenstand fanden die Suchhunde der Polizei aber nicht.

Bereits am Samstagnachmittag hatte ein Leichenfund am Pforzheimer Metzelgraben für Aufregung gesorgt. Ob es sich um den vermissten 70-Jährigen handelt, muss die Obduktion klären - körperliche Merkmale weisen aber laut Polizei darauf hin.

Wie bereits bei der ersten Inaugenscheinnahme der Leiche vermutet, handelt es sich bei dem Toten nunmehr zweifelsfrei um den gesuchten 70-jährigen Pforzheimer.
Wie bereits bei der ersten Inaugenscheinnahme der Leiche vermutet, handelt es sich bei dem Toten nunmehr zweifelsfrei um den gesuchten 70-jährigen Pforzheimer.
Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei mussten am Samstagnachmittag ausrücken, um ein leblose Person aus der Nagold zu bergen.
Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei mussten am Samstagnachmittag ausrücken, um ein leblose Person aus der Nagold zu bergen.
Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei mussten am Samstagnachmittag gegen 16.15 Uhr ausrücken, um ein leblose Person aus der Nagold beim Reuchlin-Museum an der Doktor-Brandenburg-Straße in Pforzheim zu bergen.
Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei mussten am Samstagnachmittag gegen 16.15 Uhr ausrücken, um ein leblose Person aus der Nagold beim Reuchlin-Museum an der Doktor-Brandenburg-Straße in Pforzheim zu bergen.

Ebenfalls am Samstag haben Tausende Gegner der Corona-Politik der Bundesregierung am Bodensee demonstriert - viel weniger als erwartet. Die Intiative "Querdenken" hatte allein in Konstanz 30.000 Teilnehmer angemeldet, eine Menschenkette durch Österrech, Deutschland, Liechtenstein und die Schweiz sollten 250.000 Menschen bilden. Am Ende waren es laut Polizei 11.000 Teilnehmer - der Veranstalter spricht von 60.000 bis 70.000.

Hunderte Menschen feiern am Ufer des Bodensees einen Gottesdienst. Die Initiative «Querdenken» hatet außerdem zu einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen aufgerufen.
Hunderte Menschen feiern am Ufer des Bodensees einen Gottesdienst. Die Initiative «Querdenken» hatet außerdem zu einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen aufgerufen.

Im wahrsten Sinne des Worte gute Aussichten gab es bereits am Freitag in Schömberg. Dort haben Vertreter aus Lokal- und Landespolitik sowie des Tourismus' den neuen Aussichtsturm besichtigt. 55 Meter hoch ist der 3,8 Millionen Euro teure Bau. Der baden-württembergische Tourismusminister Guido Wolf (CDU) sprach von einem "touristischen Leuchturm" und einem "Superlativ". Die Gemeinde Schömberg setze damit in der aktuellen Krise ein Zeichen.

Mittlerweile ist der Aussichtsturm schon von weither sichtbar. Wer direkt davor steht, muss den Kopf so weit wie möglich in den Nacken legen, um die Spitze in 55 Metern Höhe sehen zu können.
Mittlerweile ist der Aussichtsturm schon von weither sichtbar. Wer direkt davor steht, muss den Kopf so weit wie möglich in den Nacken legen, um die Spitze in 55 Metern Höhe sehen zu können.