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Mühlacker -  20.04.2026
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Brand in Lagerhalle in Mühlacker: So geht es auf dem Areal weiter

Mühlacker. Nach dem Großbrand der Lagerhalle in der Mühlackerstraße ist weiterhin unklar, wie es mit dem Gelände weitergeht. Konkrete Pläne für die Zukunft der Fläche gibt es derzeit nicht. „Derzeit bestehen noch keine konkreten Pläne. Der Brand hat uns alle tief getroffen, und aktuell liegt unser Fokus auf der Bewältigung der unmittelbaren Folgen“, teilte die Johann-Christoph-Blumhardt-Schule (JCBS) als Eigentümerin auf Anfrage mit.

Die Lagerhalle ist nach dem Brand völlig zerstört.
Die Lagerhalle ist nach dem Brand völlig zerstört. Foto: Rose

Auch die Frage eines Wiederaufbaus ist noch offen. Es sei „für solche Entscheidungen noch zu früh“, heißt es. Zunächst wolle man die Situation analysieren und die notwendigen Schritte gemeinsam mit Polizei, Versicherung und den betroffenen Mietern klären.

Die Schule hatte das Gelände bereits seit längerem als Entwicklungsfläche im Blick. Die JCBS hatte das Areal 2017 erworben, um sich Erweiterungsmöglichkeiten in räumlicher Nähe zum Schulstandort zu sichern. Hintergrund sei das starke Wachstum der Schule und der steigende Bedarf an zusätzlichen Flächen.

Konkrete Planungen habe es bislang zwar nicht gegeben, jedoch existierten „verschiedene Ideen“ zur künftigen Nutzung. Perspektivisch seien Entwicklungen auf dem Gelände eher in einem Zeithorizont von fünf bis zehn Jahren gesehen worden. Viele Vorhaben hingen dabei auch von möglichen öffentlichen Fördermitteln ab.

Unabhängig davon bedeutet der Brand für die Schule auch einen finanziellen Einschnitt. Der Wegfall der Mieteinnahmen stelle „zweifellos eine finanzielle Belastung“ dar. Ob und in welcher Form eine künftige Vermietung möglich ist, sei derzeit offen.

Besonders betroffen sind die bisherigen Mieter der Halle. Teilweise handelt es sich um Familienbetriebe, deren wirtschaftliche Existenz durch das Feuer schwer getroffen wurde. Die Schule begrüßt daher die Bemühungen der Stadt: Oberbürgermeister Stephan Retter steht nach eigenen Angaben im Austausch mit den Betroffenen und prüft Übergangslösungen.