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Pforzheim -  27.02.2026
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„Bürgerservice auf einem neuen Level“: Baubürgermeister weiht „Infopunkt Bauen“ ein

Pforzheim. Pforzheim. „Eine gute Verwaltung erkennt man daran, dass sie Menschen Orientierung bietet“, sagte Baubürgermeister Tobias Volle. Und genau das soll auch der Infopunkt Bauen bieten, der nach zweiwöchigem Testbetrieb am Freitagmorgen offiziell eingeweiht wurde.

Baubürgermeister Tobias Volle (rechts) und der Leiter des Baurechtsamts, Philipp Wode, sind stolz auf den Eingangsbereich des Neuen Technischen Rathauses.
Baubürgermeister Tobias Volle (rechts) und der Leiter des Baurechtsamts, Philipp Wode, sind stolz auf den Eingangsbereich des Neuen Technischen Rathauses. Foto: Schierling

Untergebracht im ersten der vier Baukörper der Schlossberghöfe, dem Neuen Technischen Rathaus, ist er künftig erste Anlaufstelle für Bürger, die ein technisches oder bauliches Anliegen haben.

„Mit dem neuen ‚Infopunkt Bauen‘ können wir nicht nur den Bürgerservice auf ein neues Level heben, wir bieten hier eine einzigartige Dienstleistung an, den es so vorher in Pforzheim noch nicht gegeben hat“, schwärmte Baubürgermeister Tobias Volle über „eine großartige Erweiterung unseres Baurechtsamts“.

Der „Infopunkt Bauen“ soll künftig in erster Linie als zentraler Anlaufpunkt für alle dienen, die einen Termin im Neuen Technischen Rathaus oder Fragen rund um das Thema Bauen haben. Zusätzlich werden aber auch Inhalte der Fachämter abgedeckt, die nicht im Technischen Rathaus verortet sind. Dazu gehören unter anderem das Amt für Umweltschutz, die Abfallwirtschaft der Technischen Dienste sowie die Untere Denkmalschutzbehörde.

Der Infopunkt soll die Wege zur Verwaltung verkürzen, „ist aber auch ein Serviceversprechen“, sagte Volle bei der Einweihung. Dies sei ein Ort, an dem man Bürgerfreundlichkeit leben wolle, und eine Scharnierstelle.

Der Leiter des Baurechtsamts, Philipp Wode, sprach von einem Eingangsbereich, „der seiner Bedeutung gerecht wird“. Der mehr sei als ein „baulicher Zugang“ – ein Zeichen für „Dienstleistung und Transparenz“. Dafür sorgten aber nicht Wände und Möbel, sondern vor allem die Mitarbeiter. Diese geben künftig Orientierung und beantworten Fragen. Sie sorgen dafür, dass Besucher sich „gut aufgehoben“ fühlen und Anliegen strukturiert abgearbeitet werden.

„Wir freuen uns auf Kritik und Feedback“, sagte Volle, und Wode: „Es ein Konzept, das wachsen kann.“ Man werde die Anliegen am Infopunkt daher genau beobachten und das Angebot gegebenenfalls anpassen. Auf jeden Fall soll es ein Ort sein, „an dem man hoffentlich gerne startet“.

Grundsätzlich bietet der „Infopunkt Bauen“ für alle Bürgerinnen und Bürger den Kundenerstkontakt sowie einfache Erstberatungen, Anliegenaufnahme und -weitergabe für die aufgeführten Bereiche an. Besetzt ist der Service in der Regel mit zwei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Eingangsbereich befindet sich zusätzlich ein Selfterminal, das einen interaktiven Wegweiser, Infos zu den einzelnen Ämtern sowie wei-teres Informationsmaterial bereithält. Weiter ist am Infopunkt ein sogenannter Multispace zu finden. Dort gibt es PC-Arbeitsplätze, an denen Bürgerinnen und Bürger Einsichtnahmen in Bauakten oder Ähnliches vornehmen können. Ein Drucker steht ebenfalls zur Verfügung, um gegebenenfalls Kopien der einzelnen Dokumente aus den Akten oder Vorgängen anfertigen zu können. Um eine übersichtliche Darstellung im Großformat bieten zu können, werden außerdem die aktuellen Offenlagen über große Touchscreen-Monitore zur Einsichtnahme eingespielt.