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Digitales -  28.09.2021
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Cyberattacke auf SRH-Stiftung: Kliniken in Karlsbad und Dobel weiter offline

Heidelberg. Fast zehn Tage nach einer Cyberattacke auf die SRH Holding sind von ihr betriebene Kliniken im Südwesten immer noch vom Netz. "Die IT-Infrastruktur wird derzeit wieder hergestellt, das wird sicher noch einige Tage dauern", sagte ein Sprecher am Dienstag: "Einen genauen Zeitraum können wir aber nicht nennen." Der Cyberangriff war am 19. September entdeckt worden, als Mitarbeiter nicht mehr auf Emails und Laufwerke zugreifen konnten.

Pk der bayerischen Zentralstelle Cybercrime
Wer hinter der Attacke steckt und wieviel der Angriff die Holding kosten wird, stehe noch nicht fest.

Ob Daten abgeflossen sind - "dazu kann ich nichts sagen", erklärte der Sprecher. Auch wer hinter der Attacke steckt und wieviel der Angriff die Holding kosten wird, stehe noch nicht fest. "Wichtig ist für uns, die Systeme wiederherzustellen und dass kein Schaden zurückbleibt", sagte der Sprecher. Ziel der Attacke seien die Bildungseinrichtungen und Hochschulen der SRH gewesen, die Kliniken hätten nicht im Fokus gestanden, wie es weiter hieß.

Mit internen Kommunikationskanälen habe man sich aber gut behelfen können. Der Betrieb in Krankenhäusern und medizinischen Versorgungszentren sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen. Die SRH hat im Südwesten unter anderem Standorte in Karlsbad, Dobel, Waldbronn, Sigmaringen und Bad Herrenalb.

Die SRH-Holding mit Sitz in Heidelberg beschäftigt eigenen Angaben zufolge fast 17.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von etwa einer Milliarde Euro.

Autor: dpa/lsw