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Pforzheim -  04.06.2026
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„Das letzte Edelweiß“: Partyhit aus Pforzheim erobert die Charts in Österreich

Pforzheim. Da haben sich zwei gefunden! Fröhlich geht es zu beim PZ-news-Talk mit den beiden Musikbegeisterten, die nun gemeinsame Sache machen und gleich die Herzen der Schlagerfans erobern, und zwar im gesamten deutschsprachigen Raum. Von Null auf Platz vier ist der erst vor wenigen Tagen veröffentlichte Titel „Das letzte Edelweiß“ in den österreichischen Schlager-Charts geschossen. Gut möglich, dass der Erfolg weiter sprießt, wenn der Brötzinger Tausendsassa Jörg Augenstein und sein kongenialer musikalischer Partner Simon Wild aus dem Raum Reutlingen bald ihr Video durch den Äther schicken. Dafür sind sie gerade auf dem Sprung gen Südtirol.

Letztes Edelweiss Augenstein Wild
Frohnaturen im „Edelweiß“-Fieber: Jörg Augenstein (links) und Simon Wild sind gut drauf bei der Visite im PZ-Medienhaus. Foto: Mühlthaler

Der singende CDU-Stadtrat Jörg Augenstein, Jahrgang 1964, sorgt bislang vor allem mit modernen Partyhits wie „Pommes im Freibad“ oder „Dieses Fieber“, das zur Fußball-WM wieder Konjunktur hat, für Furore. Simon Wild, erst 29 Jahre jung, lässt bereits seit 15 Jahren mit seiner Steirischen Harmonika und volkstümlichen Ohrwürmern aufhorchen. Als Vize-Sommerhitkönig und Publikumsliebling über acht Wochen eroberte er in der ARD-Sendung „Immer wieder sonntags“ die Herzen von Millionen Zuschauern.

„Wünsch dir was“, „Hüttenmadl“ oder „Die Sonne des Südens“ führen vor Ohren, dass Wild der Brückenschlag zwischen Tradition und Zeitgeist eindrucksvoll gelingt. Davon konnten sich Fans zuletzt beim von Augenstein organisierten Brötzinger Frühlingsfest überzeugen.

Deshalb war Wild gleich Feuer und Flamme, als Augenstein wegen einer Kooperation anfragte und ihm eine Demo-Version zusandte. „Das passt super und wird richtig gut werden“, urteilt der sympathische Schwabe – und meint damit sowohl den Song als auch generell diese Zusammenarbeit: „Was für ein geiler neuer Titel, und wir hatten im Studio einen Riesenspaß.“ Beim bewährten Produzenten Torsten Bader in Weil der Stadt wurde der abermals von Daniel Gramer komponierte Song aufgenommen; Gramer ist nicht nur für Augenstein aktiv, sondern auch für Branchengrößen wie Vincent Gross.

Partypop trifft Alpenland

Warum wollte Augenstein unbedingt solch einen Titel? Weil er selbst früher Akkordeon gespielt und ein Faible für volkstümliche alpenländische Musik habe, betont der Brötzinger.

Und was ist der Clou der Nummer? Sie gehöre bei Auftritten in die sogenannte Partyrunde, ergänzt Wild: „Wenn die Leute am Feiern sind, denn man kann sofort mitsingen.“

Tatsächlich kriegt wohl jeder, der die Strophe „Für deine Liebe steig ich hoch, hoch, hoch hinauf“ einmal mitgeträllert hat, „Das letzte Edelweiß“ nicht mehr aus dem Kopf.

Zur offiziellen Eröffnung der Pforzemer Mess – das Begleitprogramm vor dem Fassanstich beginnt am Freitag, 12. Juni, um 18 Uhr – besteht die seltene Gelegenheit, den Song von beiden Interpreten gemeinsam dargeboten zu erleben.

Davor aber werden sie mit dem Pforzheimer Filmemacher Serkan Tuna in Augensteins zweiter Heimat drehen. Und zwar hoch droben, wo es tatsächlich Edelweiß geben könnte: beim Watles-Gipfelkreuz auf 2500 Metern. Seinem Südtirol will Augenstein, der aktuell an einem neuen Album tüftelt, übrigens mit einer eigenen Hymne ein klingendes Denkmal setzen. Auch hierbei ist Simon Wild mit von der Party. Das muss nicht die letzte Kooperation sein. „Es kann sich vieles daraus entwickeln“, sagt Wild über das munter aufblühende Pflänzlein, mit dem die beiden Frohnaturen die Schlagerlandschaft bereichern.

„Das letzte Edelweiß“ gibt’s zum Download auf allen bekannten Streaming-Plattformen.

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